Über Amido-, Fluoroamido- und Fluorothiophosphate
✍ Scribed by H. H. Falius
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1966
- Tongue
- English
- Weight
- 147 KB
- Volume
- 78
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Komplexes aus eineni angeregten Molekiil und einem Donator findet man ebenpafalls bei den Excimeren der aromatischen Kohlenwasserstoffe (z. B. Naphthalin). uber die Excimeren-Fluoreszenz alkylsubstituierter Benzolderivate wurde von M. D. Limb und D. A . WeyZ (Manchester, G.B.) berichtet. Kurzlebige Ionen organischer Verbindungen mit Lebensdauern von 10 bis 100 psec wurden von A . Terenin und Mitarbeitern (Leningrad, UdSSR) untersucht. Mit einem ,,superschnellen" Spektralphotometer kann das Spektrum der durch Blitzlicht erzeugten Ionen in 20 psec im Bereich von 300 bis 1200 nip auf einem Oszillographen registriert werden. U. a. wurde auch die Kinetik des Abbaus von Ionen verfolgt. Auf dem Gebiet der magnetischen Kernresonanzspektroskopie diirften die systematischen Untersuchungen von W. Eriigel (Ludwigshafen) an vielen Naphthalin-und Anthracenderivaten von lnteresse sein, die einen genaueren Uberblick iiber den EinfluD der Substituenten auf die Kernresonanzparameter ermoglichen. G. Kuragourris (Freiburg) berichtete iiber die Keriiresonanzspektren adsorbierter Molekule. Von den vielseitigen Anwendungsmoglichkeiten des Lasers in der Molekiilspektroskopie ist die Anregung von Raman-Spektren von besonderer Bedeutung, wie von zwei Arbeitsgruppen ausfiihrlich untersucht wurde [ W. M. Ward, K. P. George und R. C. Hawes (Monrovia, Calif., USA); R. C. Cove (Norwalk, Conn., USA)]. In der Sektion ,,Zirkulardichroisnius" berichtete R. Deen (Delft, Niederlande) uber die Schwingungsstruktur in n-n*-Ubergangen optisch aktiver Ketone in Absorption und Zirkulardichroismus. Die Resullate durften bei der Interpretation von vielen der komplizierteren Spektren des Zirkulardichroismus und der optischen Drehung zu beacliten sein. R. Briat, M . Billardon und J. Badoz (Paris, Frankreich) entwickelten eine registrierende Apparatur zur Aufnahme von Magnetorotations-Spektren (Faraday-Effekt). Bemerkenswert hoch war der Anteil der Vortrage, die aus-schlieDlich oder iiberwiegend theoretische Probleme behandelten. Viele Arbeitsgruppen beschaftigten sich wahrend der letzten Jahre rnit Methodik und Technik der vereinfachten Modellrechnungen, die teils noch auf den Hiickel-und jetzt zunehniend auf den Pariser-Parr-Pople-Verfahren beruhen. Es zeigte sich, dab mit Hilfe von Rechenautomaten viele Probleme in brauchbarer Naherung behandett werden konnten, obwohl die theoretischen Vorausset.zungen dafiir (und damit die Grenzen der Methoden) bisher nur teilweise durchsichtig sind. Dabei wird zur lnterpretation experimenteller und theoretischer Resultate und zur Beschreibung der funktionellen Zusammenhange zwischen der wachsenden Zahl von Observablen ein immer umfangreicheres theoretisches Riistzeug erforderlich, wie dies am Beispiel der Interpretation der Fein-und Hyperfeinstruktur der magnetischen Kernund Elektronenresonanz-Spektren zu erkennen ist. Diese neuen Ergebnisse konnen aber au8erordentlich detaillierte Kenntnisse etwa uber Elektronendichteverteilungen und Phasenbeziehungen liefern. Die zunehmende ,,Theoretisierung" der Chemie mag man bedauern oder begruBen, zur Kenntnis nehmen mu8 man sie auf jeden Fall. Notwendig ist, diese Tatsache in der Forschung und besonders in der Ausbildung der Chemiker zu beriicksichtigen.
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