Der AbriBbrueh des inneren Kn6chels mit supramalleolarer Fraktur des Wadenbeines und Luxation oder Subluxation des Sprungbeines naeh lateral, ist eine der h/iufigsten Bruehformen der mannigfaltigen Frakturformen der Kn6ehelbriiehe. Die H/~ufigkeit dieser Supinations-Eversionsfraktnr (Nomenklatur nac
Zur operativen Behandlung von Knöchelbrüchen und -pseudarthrosen
✍ Scribed by Siegfried Fackert
- Publisher
- Springer
- Year
- 1954
- Tongue
- English
- Weight
- 965 KB
- Volume
- 46
- Category
- Article
- ISSN
- 1434-3916
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✦ Synopsis
Die exakte Wiederherstellung anatomiseher Verh~ltnisse bei der Reposigion von Kn6ehelbriiehen ist die Grundforderung sehleehthin bei der Behandlung dieser Frakturen und gelingt zumeist konservativ. DaB hierzu auch die Beseitigung yon Teilverrenkungen im oberen Sprunggelenk sowie die m6glichst exakte Adaption eines etwa abgeseherten hinteren Schienbeindreieekes gehSrt, ist selbstver-st~ndlieh. Die Seh~den, die sieh aus der Niehtbeaehtung dieser Forderung ergeben, sind bekannt: sie bestehen in einer sieh zunehmend versehlimmernden Arthrosis und in schmerzhaften Bewegungsbehinderungen des Ful3gelenkes.
Gelingt also die anatomisch gereehte Reposition der Kn6chelbrfiehe in der tibergrogen Zahl aller F~lle auf unblutige Weise, so verbleibt doeh ein kleiner Teil, bei welehem --praktiseh nur am Innenkn6chel --dies konservativ nieht in ausreiehendem Mal3 zu erzielen und eine Diastase oder Verschiebung yon oft mehreren Millimetern nieht zu beseitigen ist. In diesen F~illen ist bei konservativer Behandlung in der Regel mit dem Auftreten einer Pseudarthrose zu reehnen. Gelegentlieh kann sogar der abgerissene InnenknSehel bis zu 900 gekippt sein und ist dann un-mSglieh unblutig zu reponieren. --Aueh bei den exakt eingeriehteten KnSehelfrakturen kommt es trotz ausreiehender Ruhigstellung nieht immer zur knSeherhen Heilung, sondern gelegentlieh zur Pseudarthrosenbildung. Hier handelt es sich ebenfalts nahezu ausnahmslos um den inneren Kn6ehel. Meist liegen straffe Pseudarthrosen vor, die nur dann eine operative Behandlung erfordern, wenn sti~rkere Besehwerden bestehen. Dagegen mug die loekere Pseudarthrose in jedem ]?all beseitigt werden, da sonst infolge des fehlenden Gelenksehlusses eine zunehmende Valgusstellung des Talus eintritt und es damit zwangsl/iufig zu immer st/trkeren Besehwerden und GangstSrungen kommt.
Die Ursache /i~r ein Repositionshindernis bei /rischer~ Knb'chelbri~chen besteht nach fibereinstimmenden Angaben in der Zwischenlagerung yon Periostfetzen oder kleineren, oft r6ntgenologisch nicht zu differenzierenden sloerrenden Knoehentr/immern, wie wir auch bei unseren operierten F~llen regelm~Big feststellen konnten.
Bei den Pseudarthrosen des Innenkn6chels is~ auff~llig, dab es sich oft um Frakturen handelt, deren SloMt quer in I-IShe des Sprunggelenkes verlhuft, also um die h~ufigste Form des KnSchelbruehes, den Pronationsbruch. In den ~itteilungen hieriiber wird diese Tatsache wiederholt erwahnt (ANDt~EESEN, FELSENREICK, Ki~NTSCKEt~, STOTZ). Nach LEXEII zeigt sich gerade in dieser HShe bei der Dars~eIlung der Gef~tl3e ein schmMer gefgl?freier Saum, so dab urs~chlieh
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