Zur Kenntniss der Terpene uncl der atherisclien Oele; V O l l 0. Tvcllluch. [D r e i tin cl si e b z i g s t e A b 11 a 11 d l u n g . ] 1. k b e r ~~ethen\erbiaduilgen. Es sind jetzt eine ganze AnzaEil hydroaromatischer nnd analoger Verbindungen bekannt geworden, welche eine Methylengruppe in semi
Zur Kenntniss der Terpene und der ätherischen Oele
✍ Scribed by Wallach, O.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1906
- Weight
- 991 KB
- Volume
- 346
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Mittheilung aus dem chemischen Institut der Universitiit
Gottingen.
Zur Kenntniss der Terpene und der atherischen O d e ; yon 0. Wulluch.
[A c h t n n cl si e b e n z i gs t e A b h a n d l u n g.]
[Eingelanfen am 14. Februar 1906.1
Beobachtungen aus cler Pinenreilie.
Wenn man Pinennitrosochlorid mit aromatischen Basen erwarnit, so wird, wie ich schon vor langer Zeit feststellte, i-Pinen zuruckgebildet. Zum Theil verlauft die Reaction nun in demselben Sinne , wenn man Pinennitrosochlorid in Eisessiglosung mit Natriumacetat ltocht : man kann also auch auf diesem Wege zum i-Pinen lrommen.
Bei der Umsetzung mit alkoholischem Alkali erhalt man aus Pinennitrosochlorid bekanntlich das sogenannte Nztvosopifien, C,,HI,NO, welcbes man aller Analogie nach als ein Oxim zu betrachten hat. Das diesem Oxim entsprechende Keton ist aber noch unbekannt. Wenn man Nitrosopinen reducirt und die dabei entstehende Base, C,,,H,,NH,das Pinylaminmit salpetriger Saure umsetzt , so entsteht Pinocarveol, C,,,H,,O€I, das bei der Oxydation das zugehorige Keton, das Pinocar?;on, C,,,H,,O, liefert. Dieses Keton entspricht aber nicht dem Xitrosopinen, wie ich auch schon vor langerer Zeit nachgewiesen habe.
Zwei fur die Terpenchemie nicht unwichtige Fragen varen bisher also noch offen, namlich: 1 ) Welches ist das dem Xitrosopinen entsprechende Keton? und 2) was stellt das Pinocarvon vor?
Die nachstehenden Untersuchungen, welche noch fortgesetzt werden , liefern zu cler Beantwortung dieser Fragen geeignetes neues Material.
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Rer. d. deutwli. chem. Ges. 25, 3344. ' ) Diese Annalen 263, 6. ' ) Compt. rend. 114, 126; Ber. d. dentscli. chem. Ges. 25, Ref. 110. ' ) S. d. 25. Abhandlung.
W a 1 I a c h, zur Kenntnifs der Terpene 2. 0,3112 g gaben 0,7058 COI und 0,2272 HtO. ## Berechnet fur Gefunden c l h . -~\*,H\*\*O,
Aus diesen Persuchcn glaube ich schliessen zu miissen, dass das Eucalyptusol, welches mir zu Gebote stand, hochstens ganz geringe Mengen p-Phellandren enthalten haben kann. Es sollen die Versuche aber mit ncuein Material gelegentlich wiederholt werden, da einerseits das verwendete Prayarat keiner ga