Zur Kenntniss der Bibrombernsteinsäure aus der Diamidobernsteinsäure
✍ Scribed by Claus, Ad.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1882
- Weight
- 400 KB
- Volume
- 15
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
hiiufigeri , fraktionirten Krystallisationen nur Produkte von gleichem Verhalteri, gleichcm Wassergehalt und gleichem Schmelzpunkt erhalten worderr, so gelangt man zu dem Scliluss, dass das durch die Bnwirkiing von Methyl entstandcne Methylarbutin mit den1 bereits iti dem kluflichen Brbutin entlialtenen, iiatiirlichen Mcthylarbutin ideiitisch seiri muss. Dass es :ruch init dern von M i c h a c l crhaltenen Prodnkt identisch sci, ist wahrscheiiilich; da aber noch kleine, sich iibrigeiis leicht, erkllrende, Differenzen vorhaiiden sind und da bei IJeberfiihrung in Acetochlorhydroso wid Wiedereint'iihruug der Glykose cine Isomerisirnng der Letztercn, oder eiri Wechsel in dem zur Verkettung dicnenden Hydroxyl doch nicht ganz unmiiglich wiiren, so muss diese Identitat erst. noch hc:stinimter nacligewiesen werden. Ich habe Arbiitin in inrtliylalkoholischer Liisung init drei Molekiilen Kalihydrat und der eiit.spreclieiiden Menge .Jodmethyl erhit,zt, sowie aiich rchines Methylarbutin weiterliin mit Kaliliydrat imd Jodmethyl beh:tndelt, dine dass es gelungen ware Methyl in den Glykoseantheil einziifiihreii. Es wurde irnmer nur Methylarbutin vam Scliiiielzpunkt 175 bis 1'iG0 erhalten. Versuche iiher die Einwirkung aroniatischer iiiid zweiwerthiger 81- koholbromure auf Arbutin sind bereits iiii Gange. F l o r e n z , Istituto superiore. 367. Ad. Claus : Zur Kenntniss der Bibrombernsteinsaure aus der Diamidobernsteinsaure. (Eingegangen an1 25. Juli.) Bei der Darstellnng des BibroxiiberiisteinYluredilthyl~ithers nach I i e k n l d ' s Vorsclirift1) vrhiilt inan in der ltegel aus den nach dem Abschciden dieses Aethers niit. Wasser ldeibenden Liisongen bcim Eind;tmpfeli derselben nicbt unbedeutende Mengeri eincr zweiten, scliiin krystallisirenden Verbindung, welche iiach dern Unikrystitllisircn RUS wiissrigein Alkohol den constanten Schmelzpunkt 275" C. (uncorr.) zcigt. -Ich habe in Gemeinschaft mit I-Trn. H. W a g n e r dieses Nebenprodukt einer iidhercn Untersnchring unterworfen, uiid diese hat ergeben, dass dasselbe Niclits niidcrcs als der s a u r e A e t h y l a t h e r d c r B i b r o m h c r n s t e i n siiure ist : Gofuiiden Botec tinet fur CzH:,Brq lCOeH
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- c 02CsU5 C 23.68 23.92 23.44 pCt. H 2.63 3.16 2.62 )) Br 52.55 52.69
-)) I) Ann. Cheni. Pharm., Suppl. I, 3%. ' ) Fur dicsen fanden wir ubcreinstimmend mit den Angabcn von A n -2, Diese Berichte VI, 31.
sch iitz (diese Bcrichte XII, 2282) den Schmelzpunkt zu 61.5" (uncorr.).
') Dicsc Berichte XIV, 623.
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