Zur Kenntnis der Glaselektrolyse
β Scribed by A. Heydweiller; F. Kopfermann
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1910
- Tongue
- English
- Weight
- 483 KB
- Volume
- 337
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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β¦ Synopsis
Zzcr Eenntnis d e r Glaselektrolyyse; u0.n A. H e y d w e 4 Z l e r u n d 3. K o p f e r r n a m & . I. Einleitung.
Die Anfange der vorliegenden Untersuchung gehen ziemlich weit zuriick. Im Jahre 1902 wurden im physikalischen Institut zu Munster auf Veranlassung VQII Heydweiller Versuche unternommen auf elektrolytischem Wege Schwermetalle in Glas einzufuhren, was bei den alteren Versuchen uber Glaselektrolyse I ) nicht gelungen war. Diesenicht zum AbschluB gebrachten -Versuche zeigten, da8 die Einfuhrung von Silber leicht gelingt, wenn man anstatt der fruher benutzten Amalgame geschmolzenes Silbernitrat als Elektrodenflussigkeit verwendet.
Das eingefiihrte Silber zeigt die schijnen Farbungen des kolloidalen Zustandes und zwar verschieden j e nach der Temperatur, bei der die Elektrolyse erfolgte: gelb bei niedriger, rot bei haherer, wahrend die blaue Farbung nicht zu erhalten war. Durch Erwarmen des gelb gefarbten Silberglases laBt sich die gelbe Modifikation in die rote uberfuhren. Es schien
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## 67 ein. und mehrwertigen Phenolen bei Gegenwart von Zinkchlorid gelingt es meist leicht, wie verschiedene Forscher I) gezeigt haben, Oryketone zu erbalten. Beim mehrstiindigen Erhitzen von Chinasaure und Phenol mit Zinkchlorid auf 155O erhielt ich einen dunkelroten Farbstoff. Dieser war unlosl