Zur Kenntnis der Verholzung
โ Scribed by H. Beckurts; O. Linde
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1906
- Tongue
- English
- Weight
- 314 KB
- Volume
- 244
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
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โฆ Synopsis
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ein. und mehrwertigen Phenolen bei Gegenwart von Zinkchlorid gelingt es meist leicht, wie verschiedene Forscher I) gezeigt haben, Oryketone zu erbalten.
Beim mehrstiindigen Erhitzen von Chinasaure und Phenol mit Zinkchlorid auf 155O erhielt ich einen dunkelroten Farbstoff. Dieser war unloslich in Wasser, in Sodalosung und Natronlauge loste er sich rnit gelber Farbe auf und wurde daraus auf Zusatz von Sauren wieder unverlndert ausgef allt.
Die Tetraacetylchinasaure lieferte einen Lhnlichen Farbstoff. Ob tatsiichlich eine direkte Kuppelung der C h i n a s h r e mit Phenol stattgefunden hat, oder aus der C h i n a s h r e beim Erhitzen mit Zinkchlorid durch Wasserabspaltung eine neue SBure entstanden ist, welche sich mit dem betreffenden Phenol kondensiert hat, daruber hoffe ich in nachster Zeit niiher zu berichten. Ferner gedenke ich den bei der Nitrierung erhaltenen Korper noch nlher zu charakterisieren, und Oxydationsversuche der C h i n a s h r e rnit Kaliumpermanganat, Chromsauremischung und Wasserstoffsuperoxyd anzustellen.
Mitteilung aus dem pharmazeutischen Institute der Herzoglichen technischen Hochschule zu Braunsohweig.
Von H. B e c k u r t s .
Zur Kenntnis der Verholzung.
Von 0. L i n d e .
(Eiogegangen den 24. 1. 1906.) Verholzte Zellwlnde geben mit KGrpern verschiedener A r t eine gauze Reihe von Farbenreaktionen, von denen manche ihrer Strirke wegen geeignet sind, die mehr oder weniger fortgeschrittene Verholzung a n Schnitten unter dem Mikroskop erkennen zu lassen. Am meisten angewendet werden wohl von derartigen Reagentien Phlorogluzin in Verbindung mit Salzsaure und Anilinsalze in saurer LGsung.
DaO auch S c h w e f e l s L u r e eine solche Farbenreaktion mit verholzten Zellwanden gibt, scheint noch nicht bekannt zu sein; in der von mir daraufhin durchgesehenen Literatur finde ich wenigstens keine Angabe dariiber, sondern tiberall ist nur angefuhrt, daO konzentrierte Schwefelsaure die verholzten Membranen lost, und zwar unter Schwlrzung. Legt man trockene Holzsttickchen in konzentrierte
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