In den vorhergehenden2) Mitteilungen dieser ltieihe ist uber das Cassain und das Cassaidin, zwei krystallisierte Alkaloide aus der Rinde von E r . G u i n e e n s e (G. Don) berichtet worden, wiihrend das C o u m i n g i n , welches der eine von uns3) vor e,twa tlrei Jahren, ebenfalls in krystallisi
Zur Kenntnis der Aconitalkaloide. Ein neues Alkaloid aus Aconitum Napellus
✍ Scribed by Heinrich Schulze; Gottfried Berger
- Book ID
- 102749332
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1924
- Tongue
- English
- Weight
- 677 KB
- Volume
- 262
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-6233
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✦ Synopsis
Seitdem P e s c 11 i c r im Jahre 1820 das Aconitin zucrst dargestellt hat, sind die Alkaloide des A c o n i t u m N a p e 1 1 u s ziemlich haufig untersucht worden.
In kristallisietter Form hat wohl M. D u q u e s n e 1 ') das A c 05 n i t i n in der Hand gehabt. Dkses kristallisierte Aconitin hat dann in mehr oder weniger reiner Form den meisten Forschern als Untersuchungsmaterial gedient.2) Ubcr amorphe Alkaloide tlus Aconitum Napellus, die nicht ACO: nitin sind, hat zucrst C. R. A l d e r W r i g h t berichtet. Er fand neben dem Aconitin ein nicht giftiges stark bitter schmeckendes Alkaloid au:, das er n a c h Clem V o r g a n g e von G r o v e s als P i k r a c o n i t i n bezeichnet; die Salze dieser Base findet er kristallin. Eine zweite, ebenfalls amorphe Base gibt keine kristalhsicrten S&e J, Er vermutet, daB die bciden amorphen Alkaloide sich erst im Gange dcs Auszugverfahrens a m dem Aconitin bildcn. (Diese Vcrmutung W r i g h t s trifft nach unseren Erfahrungen beziiglich des Pikr: accmitins sicher zu.) Eine Dissertation von J ii r g e n s &) beschaftigt sich dann iieben dem Aconitin mit den amorphen Basen. Er konnte zwei davon isolieren, von denen die eine in Ather leicht losliche in den Mutterlaugcn vom Aconitin zuriickblelbt. Die zweite ist in Ather schwer bzw. unloslich, geht aber in Chloroform uber. Das in Ather leicht losliche Alkaloid, von dem J u r g e n s angibt. daR es sich vom Aconitin nicht vollstandig befreien lasse, sieht hells gelb aus und schmilzt schon unter looo. Bei der Verseifung liefere es neben Benzoesaure einen aconinartigen Korper. J u r g e n s lafit ebenfalls die Frage offen, ob die amorphen Alkaloide schon in den Wurzelknollm priiforrhiert seien, oder ob sie erst wahrend dcr Verarbeitung ent9tunden. 1) Compt, rend. 73, 207. -C. 71, 483. -A. 160, 341. 9) Eine.Zusammenstellung der Aconitinliteratur his 1906, findet sich Arch. d. Parm. !U4, 136 (1906).
- H e c k e t & W r i g h t , Chem. News 82, 231. -Ber. 8, 1466. -C. 76, 54. -W r i fi h t , Pharm. Journ. u. Transact. In. ser. Nr. 326. -Ber. 9, 1 W . 4) A. J u r g e n s , Pharm. ZeitS'chr. f. RuRl. 24. 721-800. -Ber. 19. R. 351. -A. . T u r g e n o , Dissertat., D o r p a t 1885. '6) F i c h t e r , 2. anorg. Chem. 98, 142 (1%).
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