## Abstract Gefrierkonserven von grünen Erbsen, Brechbohnen, Blumenkohl und Rosenkohl, bei denen der Blanchiervorgang soweit verkürzt wurde, daß sie noch eine bestimmte geringe restliche Fermentaktivität — gemessen an der Peroxydase — aufweisen (vergl. 1. Mitteilung), zeigten nach 9 Monaten Gefrier
Zur Frage der Herstellung und Qualität von Tiefkühlfisch
✍ Scribed by Ludorff, W.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1961
- Weight
- 780 KB
- Volume
- 63
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
in einer Konzentration von 0.1 mMol (ca. 0.001 010). Zusatz von Cystein hingegen beschleunigte die 0,-Aufnahme. und zwar bereits in sehr geringen Konzentrationen (0.1 bis 1 mMol) in solchem Ausmal3, dal3 es sich wenn uberhauptnicht ausschliefllich um eine Oxydation des Cysteins, sondern vielmehr um eine prooxydative Wirkung handeln diirfte. Bei Zusatz von 1 mMol Cystein machte die Erhohung des 0,-Verbrauches nach Ablauf von 3 Std. ca. 150 p1 aus. Zu ahnlichen Feststellungen gelangte auch W . FrniaRe in einem etwas anderen Zusammenhang. Im weiteren Verlauf wurde zur Fixierung des pH-Wertes Phosphatpuffer (im allgemeinen 0.1 Mol) hinzugegeben. In Anlehnung an den pH-Wert der Emulsionen ohne Phosphat wurde ein p H von 5.5 gewahlt. Dabei ergab sich eine Verstarkung der Aminosaure-Wirkung in Gegenwart von Phosphat (Abb. 3 ) . Die Ergebnisse der Untersuchungen einer Reihe von Aminosauren in Gegenwart von Phosphat sind in Tab. 1 zusammengestellt. -Der bei den anderen Aminosauren die antioxydative Wirkung verstarkende Eff ekt von Phosphat wirkt sich im Falle des Cysteins in gleicher Richtung, d. h. in einer Schwachung des prooxydativen Effektes, aus. Bei sehr geringen Cystein-Konzentrationen mit nur geringer prooxydativer Wirkung konnte in Gegenwart von Phosphat ein Umschlag in eine antioxydative Wirkung beobachtet werden (Abb. 3 ) .
Da Zusammensetzung, Reinheit und Oxydationszustand des Heringsoles grol3e Variationen aufweisen konnen und da infolgedessen die Oxydationsbereitschaft von Heringsol sehr variiert, wurden diese Untersuchungen in der Folge mit Linolsaure als Substrat fortgesetzt. Auch ist im Heringsol der Tocopherol-Gehalt (von der Gro-Genordnung einiger Milligramm/100 g) zu beriicksichtigen. A priori war angenommen worden, dai3 es sich bei der Aminosaure-Wirkung um einen synergistischen Effekt handele, eine Annahme, die sich im weiteren Verlauf unserer Arbeit zum mindesten als nicht ausschliefllich richtig erweisen sollte.
Die Versuche mit Heringsol wurden nicht systematisch mit allen Aminosauren in fur statistisch sichere Resultate Tabelle 1
Relative Geschwindigkcit der O,-Art~nahinc zlon Hciitigtol-Emulsion hei Zusatr von Aniinosortren, bezogrn nrtf ~I C
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