Zur Constitution des Pinens
β Scribed by Wagner, Georg ;Slawinski, Kazimir
- Book ID
- 102778112
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1899
- Weight
- 979 KB
- Volume
- 32
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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β¦ Synopsis
DieVersuche wurden irn Einverstiindnisse mit den Herren Professoren E d u a r d und H a n s B u c h n e r unternommen, die Presssafte von mir im hiesigen bygienischen Institut unter liebenswiirdiger Beihiilfe des Hrn. Dr. R a p p hergestellt. Es sei mir gestattet, den genannten Herren nieiiien verbindlichsten D a n k auszusprechen. M i i n c h e n , im Juli 1890. 320. G e o r g W a g n e r und K a s i m i r S l a w i n s k i : Z u r C o n s t i t u t i o n des Pinens. IMittheiluiig aus dem Laboratorium f8r organische Chemie dm polytechnischen In-titnts in Warschau.] (Eingegangen am 13. Juli.) Vor langerer Zeit hat der Eine von uns in diesen Berichten eiue vorliiufige Mittheilung iiber einige Producte, zu welchen er in Gemeinschaft mit A. Ginz b e r g durch Einwirkung unterchloriger Saure nuf schwach rechtsdrehendes Terpentiniil gelangt war, gemacht '). Seitdem ist die Reaction eingehender studirt worden; zu den nachfolgenden Versuchen diente uns franz6sisc.hes Terpentin61') vom S d p . 155-1560 und [rr]r,=--37O.30'. Die Bebandlung des T e r p e n t i d s niit untercbloriger Saure wurde in der folgenden modificirten Weise bewerkstelligt. Man gab gewiihnlich 50 ccm des Oels, zusammen mit 2 L 1 0-proc. Essigsaure, in eine etwa 6 L fassende Flasche, beschickte dieselbe [nit Eisstiicken und setzte alsdann nach und nach 8-proc. Natriumhypochloritlosung, welche aus Chlorkalk und Soda bereitet war, hinzu. Von der Hypochloritlosung wurde soviel verwendet, dass auf 1 Mol. Pinen etwas mehr, als 2 Mol. Saure zur Einwirkung kommen konnten. Im Anfange ist es iiicht rathsam, niehr als 10 ccm auf einmal zu nehmen, epater jedoch diirfen die Zugaben bis 100ccrn gesteigert werden, dabei ist aber die Flasche nach jeder Zugabe kraftig zu schiitteln und die nachfolgende Zugabe darf erst nach dem viilligen Verschwinden des Gerucbs nach unterchloriger SIiure erfolgen. Nach Beendigung der Operation, welche in der Regel Z1/2-3 Stunden in Anspruch nimrnt, trennte man die entstandene essigsaure Liisung vom riickstlndigen ,Oel durch ein mit Talkpulver brstreutes Filter, versetztp das Filtrat 1) Diese Berichte 29, 836. 2) Diesas Oel verdankrn wir dcr liehenswkrdigen Vermittclung des Hro.
L e pp e r t , ivelcher dassel he Ton der Firma nunion Landaisea in Bordeaux Xiir uns Ilezog. n hat. Hppot. Condensationsproduct. C H 2 -p CH -CH.CO. COOH > -COOH ( c H ~) ~ C .COOH Ketoisocamphoronshre, I) Diese Berichte 29, 2790. ' cap . C H ~. COOH Man weiss aber, dass gerade die ,&Ketons%urcn, und nicht die 7-oder &Ketons%uren, zu einem solchen Zerfall geoeigt sind. Ausserdem ist auch die
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l) A. 346, 236 (1906) ; fur die liebenswurdige uberlassung des Vergleichspraparates sind wir Herrn Geh.-Rat Prof. Dr. 0. Wullach zu grossem Danke verpflichtet.
Aus einigen Derivaten des Pinens, die noch das unveriinderte Tetroceanskelett aufweisen, war es moglich, den Kohlenwasserstoff zu regenerieren. Ihreni Mechanismus nach sind nur zwei dieser Methoden derart gestaltet, dass sie als Endreaktioneri fur einen weitergreifenden Aufbau des Pinens in Betracht