Zur Chemie des Phorbols, XVIII1) Bromierung des Phorbol-pentaacetats
✍ Scribed by Thielmann, Heinz Walter ;Jacobi, Peter ;Hecker, Erich
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1973
- Weight
- 980 KB
- Volume
- 765
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Abstract
Bei Behandlung von Phorbol‐pentaacetat (1) mit Brom in Tetrachlorkohlenstoff bei Raumtemperatur wird H‐10α unter Erhaltung der Konfiguration durch Brom substituiert. Dabei lagert sich der in der Reaktion entstehende Bromwasserstoff an Δ^6.7^, so daß als primäres Reaktionsprodukt das instabile 7β.10‐Dibrom‐4.9.12β. 13.20‐pentaacetoxy‐6αH‐1‐tiglien‐3‐on (2) entsteht. Bei der chromatographischen Reinigung stabilisiert sich 2 durch intramolekulare Acetylwanderung zum faßbaren Hauptprodukt 10‐Brom‐9‐hydroxy‐4.7α.12β. 13.20‐pentaacetoxy‐6αH‐1‐tiglien‐3‐on (3). Aus Ansätzen von 1 und Brom in Tetrachlorkohlenstoff, die zusätzlich leicht erwärmt wurden, konnte neben wenig 3 auch 1α.2‐Dibrom‐4.9.12β. 13.20‐pentaacetoxy‐2βH‐6‐tiglien‐3‐on (7) in geringen Mengen isoliert werden. Behandlung von 1 mit N‐Bromsuccinimid in Tetrachlorkohlenstoff liefert im wesentlichen 3. – Behandelt man 1 mit Brom in Eisessig oder Äther/Eisessig, so wird das instabile 1.2.6.7‐Tetrabromderivat 8 erhalten. Auch 8 stabilisiert sich während der chromatographischen Reinigung durch intramolekulare Acetylwanderung zum faßbaren Hauptprodukt, dem 1α.2.6‐Tribrom‐9‐hydroxy‐4.7α.12β.13.20‐pentaacetoxy‐2βH.6αH‐tiglian‐3‐on (9).
📜 SIMILAR VOLUMES
Eingegangen am 27. Dezember 1968 12-Desoxy-l2-oxo-phorbol-l3.20-diacetat (lc) wird mit methanolischer Natriummethylat-Losung in die Verbindung 1 b iibergefiihrt, in der die 12.13-Ketol-Gruppe frei vorliegt. Unter den Bedingungen der Reaktion unterliegt I b einer Acyloin-Verschiebung. Struktur, Stere
## Abstract Bei Bestrahlung der Derivate **1b–g** des 4α‐Phorbols (**1a**) mit UV‐Licht (λ~max~ = 254 nm) entstehen die isomeren „Lumiprodukte”︁ **2b–g**. Sie werden mittels UV‐, IR‐ und NMR‐Spektren sowie durch Spin‐Entkopplung als Produkte einer innermolekularen Cycloaddition der beiden Doppelbin