Zur Bromierung des Fluorens
✍ Scribed by Wittig, Georg ;Vidal, Federico
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1948
- Tongue
- English
- Weight
- 298 KB
- Volume
- 81
- Category
- Article
- ISSN
- 0009-2940
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✦ Synopsis
Bromierungsversuche an ungesiittigtcn Kohlefiwasserstpffen mit neuen obertragern fiihrtcn zu der praparativ einfaches DarsteUung von 9-Rrom-und 9.9-Dibrom-fluoren aus Fluoren und Broni in siedendem Tetrachlorkohlenstoff oder Cyclohexan. Fur in anderem Zusammenhang durchgefiihrte Untersuchungen benotigten wir das 9 -B r o m -f l u o r e n , das bislang nur iiber das 9 -F l u o r e n o l erhgltlich war. Der unniittelbare Weg der Einwirkung von elementarem Brom auf Fluoren schien nicht moglich, da nach Literaturangabenl) in Chloroform bei Oo do3 2 -H r o m -f l u o r e n vom Schmp. l l O o und im siedenden Losungsmittel 2.7-Dibroni-~ bzw. 2.6( ?).7-Tribrom-f luoren entstehen. Unter diesen Bedingungen uird der Kohlenwasverstoff nicht in der 9-Stellung bromiert, wie durch Oxydation zu den entsprechenden Bromfluorenon-Derivaten bewiesen wurde. Da die Warserstoffatome der Stellung 9 im Fluoren der Allylstellung in ungesiittigten Kohlenwasserstoffen entsprechen, lie13 man auf das Fluoren N -B r o m -s u c c i n i m i d nach K. Ziegler und Mitarbb.2) einwirken, wobei man das 9 -B r o m -f l u o r e n vom Schmp. 103.5-104.5° leicht in Ausbeuten um TOO;, gewinnen konnte3). I n diesem Zusammenhang interessierte d s Verhalten des ,,2.4.6-Tri bromphenol'-broms '' gegeniiber Fluoren und ungesattigten Kohlenwasserstoffen. Von diesem Hypobromit, dessen Struktur I gegeniiber der ebenfalls diskutierten Formel I1 gesichert erscheint*), war zu erwerten, daB es noch leichter aIs dos Bromsuccinimid sein Halogen abgibt. Br Br Br Br I. 11. Tatsiichlich bildete Fluoren mit Tetrabromphenol in siedendem Tetrachlorkohlenstoff das gewunschte 9-Brom-f luoren in einer Rohausbeute von 87 %, wobei das Halogenierungsmittel in das 2.4.6-Tribrom-phenol uberging . Analog verhielt sich das , ,2 -4.6 -T r i c hl o rp h e n o Ib r o m ". 1) Ch. Courtot u. 0. Vignati, Bull. S O ~. ~him. fiance [4] 41,58 [1927]; J: Schmidt u. K. Bauer, B. 38,3764 [1905].
3, G. Wittig u. Q. F o l l e t ~o h i n , A. 556, 138 [19aJ. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, da0 G. Wittig u. W. Kairies in Abhderung des Verfahrem von A. Wohl (B. 63, 51 [1919]) bereits im Jabre 1932 mittels N-Brom-succinimids die Grotomaure und Tetr0lsh-e in ihre y-Bmm-Deriwb uberfiihrhn; die Veriiffentlichung der Ergebnjsse unterblieb, da die Versuchc aus iiuseren Qriinden abgcbrochen werden muoten.
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Die Verbindung schniilzt scharf bei 118 O, lost sich aehr leicht in ('hloroform, leicht in Renzol und Eisessig untl ziemlicli lei(-ht in Methyl-, -&thylalkohol und %er. N (22O, 741 mm).