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Zur Bestimmung der Schwefelsäure als Bariumsulfat. Angabe zur Existenz einer Komplexbariumschwefelsäure

✍ Scribed by D. Balarew


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1922
Tongue
German
Weight
683 KB
Volume
123
Category
Article
ISSN
0372-7874

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✦ Synopsis


Die Vehler beim Fallen der Schwefelsaure als Bariumsulfat bei Anwesenheit von anderen Ionen sind bisher durch drei Annahmen erklart worden:

  1. durch eine Adsorption bzw. Okklusion von Metallsulfaten oder Komplexsalzen durch das Bariumsulfat,) bzw. durch die Bildung fester Losungen oder gemischter isomorpher Kristalle, wobei angenommen wurde, daB die eingeschlossenen Salze nicht vollkommen mit dem uberschussigen BaC1, reagieren konnen. Danach waren diese Fehler also physikalischer Art ;

  2. durch die Bildung von Komplexs~lzen3) ; 3. durch das gleichzeitige Ausfallen anderer, schwer loslicher Doppelsal~e~), wie z. B. (HSO,),Ba, (BaCI),SO,, Ba(KSO,), usw.

In diesem Beitrage berichte ich uber einige Tatsachen, welche zeigen, daf3 die Fehler bei SO,-Bestimmungen sum groBen Teil im Zusammenhang mit der Bildung einer oder aucb vielleicht mehrerer Komplexbariumschwefelsiiuren stehen. Die Versnche wurden mit einer Losung ausgefuhrt, deren Gehalt an SO, einem Gewichte von 0,6353 bzw. 0,63525 g BaSO, entsprach. Nur bei den Versuchen unter VII (8.74) wurde mit BaC1,-Losung gearbeitet.

Die Resultate, die ich beim Fallen des BaSO, i n Anwesenheit von K erhalten habe, stehen in Widerspruch zu der Annahme 3., wie die folgenden Ausfuhrungen zeigen werden. 1) Nach dem deutschen Manuskript des Verfassers aiif spraohliche Richtig. 2, RICHARDS, 2. a w g . Chem. 23 (1900), 383. 3, KUSTER und W m , 2. a w g . Chem. 22 (1899), 7 3 ; SILBERBERQER,


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Die Unregelmafiigkeiten, welche bei der Fallung des Sulfations mit Bariumchlorid in Gegenwart verschiedener Stoffe, wie Ferri-Aluminium-und Chromiion auftreten, waren schon seit langem die Ursache des Studiums dieser Frage dwrch viele Forscher. Dabei wurde hauptsachlich dem Ferriion besondere Aufmer