Zur Begründung der Winkelmessung
✍ Scribed by Hanfried Lenz
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1967
- Tongue
- English
- Weight
- 636 KB
- Volume
- 33
- Category
- Article
- ISSN
- 0025-584X
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✦ Synopsis
Einleitung
Wenn man sich in der Elementargeometrie nicht auf die Anschauung verlassen, sondern alle Begriffe und Satze exakt aus den Axiomen entwickeln will, bietet die Lehre von den Winkeln bekanntlich besondere Schwierigkeiten. Wie DIEUDONN~ hervorhebt, steht in den Lehrbuchern der Elementargeometrie uber die Winkel vie1 Unsinn geschrieben ([I], S. 42). Der Satz, daB man die Winkel durch reelle Zahlen messeii kann, ist zwar inhaltlich jedem Schuler gelaufig ; sein Beweis ubersteigt aber die Moglichkeiten der Schulmathematik. Der Beweis erfolgt auf der Hochschule gewohnlich mit Hilfe der Analysis. Elementare, aber deswegen noch lange nicht ganz einfache Beweise wurden vom Verfasser in den ,,Grundlagen der Elementarmathematik" [5] gegeben. Eine Vereinfachung von Herrn S. BREHMER soll in der zweiten Auflage dieses Buches erscheinen. Einen weiteren Ansatz hat Herr G. PICKERT [6] kiirzlich durchgefuhrt. Die bisher
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Die folgenden Ausfiihrungen schlief3en unmittelbar an [2] an; die dort eingefiihrten Begriffe und Bezeichnungen werden ohne Erlauterungen ubernommen. Alle im folgenden fur Graphen angegebenen Definitionen und Sdtze lassen sich sinngemafi auf d-Graphen iibertragen. ## Faktorgrap hen die der folgen
I n der Theorie der Kategorien spielen Graphen als Erzeugendensysteme allgemeiner Strukturen eine grundlegende Rolle. Die bisherigen Definitionen eines Graphen erweisen sich jedoch als in einer fur die Aufdeckung dieser Zusammenhange ungeeigneten Sprache formuliert. Man wird versuchen, den Begriff d