Zum Erdschatten-Problem.
✍ Scribed by H. Meyer-Bührer
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1926
- Tongue
- English
- Weight
- 471 KB
- Volume
- 229
- Category
- Article
- ISSN
- 0004-6337
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✦ Synopsis
Nach Bcobachtungen ciniger Mondfinsternisse konnte ich folgendes feststcllcn : Der Erdschattcn bcsteht aus : I . dem dunklen inncren Teil, der unigeben ist 2 . vom hclleren iuBcren Teil. Der crstc Teil wird als Kernschatten dcr E r d k u g e l bezeichnet und sein geometrisch, d. h. ohne Refraktion berechncter, scheinbarer Radius um etwa I : jo zu klein gcfunden gegcnubcr den1 wirklichcn Wcrtl). Fur mittlerc 7t und Y namlich rund 41' statt rund 42'. Der d u n k l e S c h a t t e n besteht eelber wieder aus: a) dem inncrsten rotlich-schwarzen Tcil, der nach aunen hifi aufhellend mchr in trubes briunlichcs bis gelblichcs KreI3 (Orange) iibergeht bis zu cinem scheinbaren Radius von rund 30'. b) dem diescn Kcrn umgebenden g r a u e n S a 11 m , worin iedes buntc Licht fchlt und dessen Hclligkcit ich niehrere Male, wcnn auch ohne besondere Instrumente, iiber die gesamte Saumbreite hin als gleichmaBig schatzte. (Im Feldstechcr Verdccken des hellen Teiles des Mondcs mit den1 Rlendcnrand wcgen Kontrasttauschung). Diese gleichmanige Hclligkcit des grauen Saumes geht bis zu cinem scheinbarcn Radius von etwa 41'. Dann folgt c) dic als sVergroBerunga des i)Kernschnttcnscc bekannte ubergangszone von rund I' Ijreite, welche rasch in beinahe volle Hclligkcit des iuneren zwciten Teiles ubergeht.
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