## Abstract An Fleischproben des M.l.d. von schweren Mastschweinen (> 160 kg LM) wurden der intramuskuläre Fettgehalt, dessen Fettsäurenzusammensetzung sowie das Fettsäurenmuster der Phospholipide untersucht. Die Schweine waren auf unterschiedlichem Versorgungsniveau gemästet worden: Gruppe I durch
Zum Einfluß der Fütterungsintensität auf den Polyenfettsäurengehalt im Schlachtfett schwerer Mastschweine (> 160 kg LM)
✍ Scribed by Kuhn, M. ;Jatsch, Christiane ;Beesten, L.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1994
- Weight
- 478 KB
- Volume
- 96
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Abstract
In einem Fütterungsversuch mit viermal 12 DuxDL‐Börgen wurden die Tiere auf verschiedenem Versorgungsniveau gefüttert und dessen Einfluß auf die Mast‐ und Schlachtleistung sowie die Speckqualität der Schlachtkörper untersucht. Die positive Kontrollgruppe I erhielt durchgehend ein Mischfutter mit 13 MJ ME/kg, während die Energiedichte des Futters der extensiv ernährten negativen Kontrollgruppe IV 11.5 MJ ME/kg betrug. Die Umstellung auf die hohe Energiekonzentration erfolgte in Gruppe II zu Beginn der Mittelmast (ab 54 kg LM), in Gruppe III zu Beginn der Endmast (ab 109 kg LM). Die Schweine der Gruppe II konnten gegenüber denen der Gruppe I die Wachstumsretardation des ersten Mastabschnittes bis zum Mastende kompensieren; die der Gruppe III blieben insgesamt beachtlich zurück. In der Schlachtausbeute und in den Rückenspeckmaßen waren diese drei Gruppen jedoch ausgeglichen, wogegen die durchgehend extensiv gefütterte Gruppe IV in allen Bereichen signifikant schlechter war. Bei vergleichbarer Linolsäureaufnahme in den vier Gruppen lagen die Gehaltswerte in den untersuchten Fettkompartimenten Innenfett und Rückenspeck trotz wesentlich geringerer Verfettung der Tiere der Gruppe IV signifikant niedriger; die Linolensäurenwerte waren zwar signifikant erhöht, jedoch nicht im Verhältnis zur Aufnahme und zu den Gehaltswerten im Extensivfutter. Dieses Ergebnis dürfte auf eine verminderte praecaecale Fettverdaulichkeit aufgrund der adsorptiven Wirkung von gerüstsubstanzreichen Rationen infolge steigender Trockenschnitzelanteile zurückzuführen sein. Das Qualitätsmerkmal für die Herstellung von Dauerwurstwaren von höchstens 13% Polyenen im gesamten Rückenfett wurde in allen Versuchsgruppen unterschritten.
📜 SIMILAR VOLUMES