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Zerkleinern von Kautschuk bei tiefen Temperaturen

✍ Scribed by Ing. Gerhard Giersiepen; Dr.-Ing. Wolfgang Bender; Prof. Dr.-Ing. Klaus Elgeti; Prof. Dr.-Ing. Jörg Schwedes


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1981
Tongue
German
Weight
335 KB
Volume
53
Category
Article
ISSN
0009-286X

No coin nor oath required. For personal study only.

✦ Synopsis


Der Zerkleinerung von Kautschukprodukten bei Raumtemperatur sind Grenzen gesetzt. Da bei diesem Vorgang der groBte Teil der Energie durch Reibung in Warme umgesetzt wird, kann die Temperatur der Kautschuk-Partikeln so weit ansteigen, da8 nur noch eine plastische Verformung erfolgt und eine Bruchzerkleinerung nicht mehr moglich ist. Durch vorheriges Kiihlen in fliissigen oder gasformigen Medien wird das Material so stark versprodet, da13 es wieder zerkleinert werden kann. Mit abnehmenden Produkttemperaturen steigt jedoch der Aufwand an Kalteenergie.Die Energie, diemindestens notwendigist, umeinem System eine bestimmte Warmemenge bei einer Temperatur To unterhalb der Umgebungstemperatur Tu zu entziehen, ist proportional dem Carnot-Faktor c = (T" -To)/To. Der Arbeitsaufwand zur Abfuhr der Warmemenge Qo steigt mit abnehmender Vorkiihltemperatur To sehr steil an.

Minimum des Gesamtenergieaufwandes -im wesentlichen also der Zerkleinerungs-und der Kalteenergieerforderlich ist. Da nach Herrmann [l] die Kiihlmittelkosten beim Arbeiten mit Stickstoff 50 bis 75% der Gesamtkosten ausmachen, die Kosten fur den Miihlenantrieb aber nur 10 bis 209'0, ist weiterhin anzunehmen, daB sich auch die Kosten des Prozesses vermindern lassen, wenn man bei Temperaturen in der Nahe des Energieminimums arbeitet.


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Mikrobielle Stressantworten können auûerdem durch die Behandlung (Lagerung) vor der Inaktivierung induziert werden. Die Abbildung zeigt die Überlebenskurven von Escherichia coli K12 nach verschiedenen Schockbehandlungen. Dazu wurden unter gleichen Bedingungen (30 C, anaerob, glucosefreies Vollmedium