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Wirbelschichttrocknung von thermolabilen Produkten bei tiefen Temperaturen

✍ Scribed by P. Tomova; M. Ihlow; W. Behns; H. Haida; L. Mörl


Publisher
John Wiley and Sons
Year
2004
Tongue
German
Weight
91 KB
Volume
76
Category
Article
ISSN
0009-286X

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✦ Synopsis


Mikrobielle Stressantworten können auûerdem durch die Behandlung (Lagerung) vor der Inaktivierung induziert werden. Die Abbildung zeigt die Überlebenskurven von Escherichia coli K12 nach verschiedenen Schockbehandlungen. Dazu wurden unter gleichen Bedingungen (30 C, anaerob, glucosefreies Vollmedium) kultivierte Populationen unmittelbar vor der thermischen Inaktivierung (in neutraler Ringerlösung bei 57 C) einem Hitzeschock (30 min bei 48 C), Säureschock (2 h bei pH 4,8 (Milchsäure)/37 C), osmotischem Schock (30 min in 3 M NaCl/37 C) oder Kältestress (48 h bei ±25 C) ausgesetzt. Hitzeschock und Säureschock erschweren die nachfolgende thermische Inaktivierung, während osmotischer Schock und Einfrieren zu empfindlicheren Kulturen führen. Die meisten Versuchsdaten zur thermischen Inaktivierung werden unter isothermen Bedingungen gewonnen. Reale Prozesse weisen dagegen Aufheiz-und Abkühlzeiten auf. Die Inaktivierungswirkung dieser Zeiten lässt sich ¹klassischª über den Arrhenius-Ansatz berechnen. Dies gilt jedoch nur, wenn die gemessenen Überlebenskurven in der halblogarithmischen Auftragung Geraden ergeben (Kinetik 1. Ordnung). Dies ist nicht immer der Fall (s. Abb.). In der Literatur wurden theoretische Modelle zur Berechnung dynamischer Inaktivierungsverfahren bei nicht-linearen Überlebenskurven beschrieben [1]. Anhand der experimentellen Ergebnisse dieser Arbeit wurden diese Modelle überprüft und bestätigt.


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Der Zerkleinerung von Kautschukprodukten bei Raumtemperatur sind Grenzen gesetzt. Da bei diesem Vorgang der groBte Teil der Energie durch Reibung in Warme umgesetzt wird, kann die Temperatur der Kautschuk-Partikeln so weit ansteigen, da8 nur noch eine plastische Verformung erfolgt und eine Bruchzerk