notigen, wird an anderer raumlich entfernter Verbraucherstelle Sattdampf erzeugt. Die Palette der aufgezeigten Beispiele liei3e sich wei-
Zentrale Abwasserbehandlung bei der Speiseöl-Industrie
✍ Scribed by Rohbrecht-Buck, K. ;Sekoulou, I. ;Giese, T.
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1994
- Weight
- 962 KB
- Volume
- 96
- Category
- Article
- ISSN
- 0931-5985
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✦ Synopsis
Zentrale Abwasserbehandlung bei der Speiseol-Industrie * K . R o h b r e c h t -B u c k , I . S e k o u l o v u n d r G i e s e * * Die Fa. HOBUM, Hamburg, betreibt eine Speiseolraffinerie, deren Abwasserbehandlungsanlage als Demonstrationsvorhaben mit Mitteln des Bundes bezuschu6t wurde. Die Leistungsfahigkeit der Demonstrationsanlage wird eine wesentliche Grundlage fur die anstehende Fortschreibung der 4. AbwasserVwV darstellen. D e r Hauptanteil der Stofffrachten gelangt mit dem Sauerwasser aus der naBchemischen Entsauerung zur Abwasserbehandlung. Den zentralen Abwasserreinigungsvorrichtungen ist eine Fettflotation (ohne Chemikalienzugabe) vorgeschaltet, die der Produktruckgewinnung dient. Fur die Abwasserreinigung werden eine chemisch-physikalische Stufe (Neutralisation, Option zur P-Fallung, Flotation zur Schlammabtrennung), eine biologische Hauptstufe (aerobe Belebtschlammanlage mit Flotation zur Schlammabtrennung) und eine biologische Nachreinigungsstufe (aerober Biofilmreaktor) vorgehalten. Untersuchungen zum Nachweis der erreichbaren Ablaufwerte und die Interpretation der Betriebsergebnisse wurden durch den Umstand erschwert, daR die Anlage aufgrund von Produktionsumstellungen von Beginn an mit Uberlast betrieben werden muBte. Die Ergebnisse mehrerer Intensivbeprobungen zeigen, daB bei BSBS-Schlammbelastungen von BTS, BSBS < 0.08 kgl(kgXd) [entsprechend BTs,css < 0.12 kg/(kgxd) bei einem CSB:BSB5-VerhaItnis von 1.5:1], Trockensubstanzgehalt < 6 g/L in der Belebung, ausreichender Sauerstoffversorgung und Vermeidung von StoBbelastungen mit der betriebenen Anlage CSB-Ablaufwerte < 100 mg/L eingehalten werden konnen. Die dem Biofilmreaktor zugedachte weitergehende Entfernung schwerer abbaubarer Inhaltsstoffe zeigte sich nur unter diesen Betriebsbedingungen und konnte bei Uberlastung der Belebtschlammanlage nicht realisiert werden. Der wegen Uberlastung der Anlage mit in der Regel 8 bis 10 glL sehr hoch eingestellte Trockensubstanzgehalt in der Belebung scheint infolge einer groBen Adsorptionskapazitat ein erfolgreiches Element zur Abpufferung von Belastungs-stoRen zu sein. Auf der anderen Seite kann die hohe Belebtschlammkonzentration bei nicht ausreichender Sauerstoffversorgung zur Bildung schwer abbaubarer Inhaltsstoffe fuhren, die eine interne Verschlechterung der Ablaufwerte (Sekundarverschmutzung) bewirken.
1. E i n f i i h r u n g
Der Verband Deutscher Olmiihlen e. V. hat rechtzeitig in den 80er Jahren versucht, eine unter technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten optimale Losung fur die Abwasserreinigung bei den Olmiihlen und Speiseolraffinerien zu entwickeln. Die Fortschreibung der 4. Abwasser-Verwaltungsvorschrift (Abw.VwV) kiindigte sich bereits friihzeitig an, und um realistische Mindestanforderungen fur die Ablaufwerte ermitteln zu konnen, forderte der Verband eine Reihe von vor-Ort-Untersuchungen zur Abwasserbehandlung z. B. bei den Firmen HOBUM und Noblee & Thorl in Hamburg. Die Ergebnisse, iiber die mehrfach berichtet ~u r d e ' . ~, standen allen Mitgliedern zur Verfiigung, so daB jeder Betrieb bei der eigenen Entscheidung fur das weitere Vorgehen darauf zuriickgreifen konnte. Die Untersuchungen zeigten u. a., daB der negative EinfluB von Schwankungen der Fracht, der Temperatur, des pH-Wertes und des Abwasseranfalles auf die biologische Abwasserbehandlung durch entsprechende Vermeidungsoder AusgleichsmaBnahmen unterbunden werden muB.
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