## Warmeenlwickelung bei clicinisclieii Verbindungen. Der Bericht von Andrews ") uber den Stand unseres Wissens beziiglicli der bei chemisclien Vorgiingen entwickelten W t m e , aus wclcliein in deiir vorjlhrigen Berichte \*\*) einige Hauptsalze mitgetheilt wurden, lie@ nun vollslandiger vor und w
Wärmeentwickelung bei der chemischen Verbindung
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1846
- Weight
- 344 KB
- Volume
- 60
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
wandten eine Hohlkugel von 24 Centirn. Durchmesser, eine andere von 15 Centim., und eine cylindrische Hulle von 6 Centim. Durehmesser und 20 Centim Hohe an], so wird das Geselz der Erkaltung durch die Luft verwickelt. Eine der merkwiirdigsten Abweichungen von dam oben angefiihrten Geselze besteht derin, dafs innerhalb gewisser Grenzen bei schwachem Druck das Erkaltungsvermijgen der Luft von dem Druck unabhangig erscheint Im grofsen Ballon trat diefs zwimhen 0~0028 und 0,"1006, im Cylinder zwischen 0 ~0 1 5 und 0,"'070 ein.
Die Versuclie haben es wal,isclieinlich geniacht , dafs die Erkaltung durch Strahlung von der Griifse der Hiillen unabhangig ist. Auch eine Veranderung irn Ausstralilurigsveririogen der Hulle, andert die Form des Erkallungsgesetzes nicht. Doch erleidet der numerische Werth des Factoren ni dadurch groke Ahanderungen.
Das Gesetz der Erwarmung eines Thermometers in der Luft unter irgend einem Drucke oder im Vacuum, kann immer durch eine abnliche Formel, wie das fiir Erkaltung giiltige, dargestellt werden, nur die absolute Grofse der Constanten andert aich bei demselben Thermometer, wenn man yon der Erkaltung zur Erwarmung ubergeht. Ein Thermometer erwiirmt oder erkaltet sich also bei gleiclieni Abstande unter-oder oberhalb der Temperatur der Hulle in ungleichen Zeiten.
Wdrvneenfwickdmg bd cler chemischen Ve&e'nduw.
Wiirmeentwickelung bei der chemischen Verbindung. Nach dem Mittel von funf Versuchen von Abria *) entwickelt 1 Liter Cbei O0 und 76 C.M. Druck) trockenes Wasserstorgas, bei der Verbindung mit 1 Lilcr trockenem Chlorgas I_____ *) L'lnstitut T. XIV p. 635. *) Compt. rcndus 'I. X> XXI, XSll rind XSIII. *) 1 Calorie ist die Warmenienge, die nothig ist, iitn die Temperatur VOII 1 Grm. iVasscr uni lo C. zn erhdien.
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G a r n i e r zieht aus diesen Beziehungen die Schlul'sfolgerung, in den biniiren Verbindungcn komme den elementaren Subslanzen noch dieselbe Capacitat fur die Warme zii, wie im unverbundenen Zusland; oder vielmehr repriisentiren fur die zusammengesetzten Substanzen die chemisclien Forineln und die