Wirkungen von Carnitin auf den physiologischen Gewichtssturz von Fr�hgeborenen und auf das Wachstum von S�uglingen
✍ Scribed by Strack, E. ;Dieckhoff, J. ;Theile, L. ;Rotzsch, W.
- Book ID
- 104773729
- Publisher
- Springer-Verlag
- Year
- 1960
- Weight
- 669 KB
- Volume
- 84
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-2917
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✦ Synopsis
Trimethylverbindungen niederer ulipha~ischer endst/~ndiger Aminos~uren erweisen sich immer mehr als wichtige aktive Stoffe ftir den TierkSrper mit ~llerdings bisher noch wenig durehforschter Einsatzweise. Bei Pflanzen und Kaltbliitern fiberwiegt das Vorkommen yon Glykokollbe~ain (CH3)3~--CH2--C00-, beim S/~ugetier das yon Carnitin (CH3)8~--CH2--CHOH--CH2--C00-. Daneben finder man bei niederen Tieren zuweflen in erheblieher Menge y-Butyrobetain (CHa)31~--CH 2-CH2--CH~--CO0-. Die nahe ehemisehe Verwancltschaft dieser Betaine laBt einen prinzipiell ahnliehen Einsatz vermu~en, wenn aueh durch die unterschiedliche S/~ure-ke~te biologisch speziilsche Reak~ionsweisen auftreten. Im Carnitin erhalt die Hydroxygruppe besondere Bedeutung.
Ffir die folgende Studie interessiorte uns das Carnitin, das in jedem Gewebe regelmaBig in mehr oder weniger groBer Menge gefunden wird. Dieses stere Vorkommen weist auf eine grundlegende Wirkungsweise im Stoffwechsel der Zelle bin. Sic ist bisher lficht bekannt, aber viele Einzelbeobachtungen 9, 21 liegen vor, habeI1 die physiologische Bedeutung des Carnitins gesichert ~v und Interesse ffir diesen Stoff erweckt. Man kann den heutigen Stand der Betainforschung etwa mit dem des Cholins vor 50 Jahren vergleichen. Das Gebiet der Betaine verspricht ebenso entwicklungsreich zu werden.
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