Weiche Kunststoffe für den Korrosionsschutz
✍ Scribed by H. J. Saechtling
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1950
- Tongue
- German
- Weight
- 373 KB
- Volume
- 1
- Category
- Article
- ISSN
- 0947-5117
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✦ Synopsis
Die Chemikalzenbestandigkett weichcr Kunrtstoffe -Ma& stab zu deren Beurteilwg -Verhalten verschiedener Kunst-,tcflgruppen -Zurammenfassung.
W e i c h e K u n s t s t o f f e i n g u m m i -e l a s t is c h e r E i n s t e 1 1 u n g haben in der Karrosionsschutztechnik ein Anwendungsgebiet, das dem Umfang nach nicht sehr grofi, aber im einzelnen wohl noch recht entwicklungsfahig ist. Sie werden fur Aus- It leidungen und Umkleidungen, insbesondere aber fur Dichtungen, Membranen umd Schlauchleitungen gebraucht, also fur Zubehorteile, die fiir den Apparatebau jeder Art von erheblicher Bedeutung fur die Betriebssicherheit dei Einrichtungen sind. Kunststoffe kotlnen hier manche Schwierigkelt uberwinden helfen, wentl sie nach Art und Einzelansatz zweckentsprechend gewahlt werden. Die wesentliche Besmrankung ihres Einsatzes liegt bisher darin, dai3 die Temperaturgrenze fur ihre Anwendung allgemein unter dem Siedepunkt des Wassers liegt. Die Chemikalienbestandigkeit weicher Kunststoffe im allgemeinen Die C h e m i k a 1 i e n b e s t a n d i g k e i t von Kunststoffen ist, wie W . Krunnzch 1) kiirzlich in dieser Zeitschrift am Beispiel des harten warmebildslamen Apparatebaustoffes aus Polyvinylchlorid PVC (Hartigelit, Vinidur, Trovidur) allgemein ausgefuhrt hat, unter anderen Gesiktspunkten zu betrachten als die Korrosionsfestigkeit metallischer Werkstoffe. Kunststoffe quellen in Wasser, wasrigen Losungen und in organischen Flussigkeiten; sie lagern also die Flussigkeiten unter Gewichtszunahme in ihr Gefiige em, ent weder (wie Wasser und viele wai3rige Losungen) intermicellar, olhne Solvatationsbildung an der Kunscstoffmolekule, oder (wie chemisch verwandte organische Substanzen) intramicellar, wobei durch Solvatation das Stoffgefuge weitergehend verandert wird. Sowmeit diese Vorgarlge fur die praktische Chemikalienbestandiqkeit iiicht allein bestimmend sind, laufen siejedenfalls ') Werkstoffe u. Korrosion 1 (1950) 12. ' ) Mit ausgewahlten Chemikalien kijnnen KLmststoffe auch oberflachlich angeatzc werden, z. B. zur Herstellung von Druck-Klischees. Vgl. 1) und W . Krannich. Kunststoffe im technischen Korrosionsschutz, 2. Aufl. (Munchen: 1948; Hanser-VerIag).
h e m i k a l i a n b e h a a d l u n g artiger Stoffe hat vielmehr von den rnit Q u e 11 u n g u n d (bei Losungs-oder Zersetzungserscheinungen ain-
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