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Vorkommen und Verhalten von 2-Acetyl-2-decarboxamido-Derivaten der Tetracyclin-Antibiotika

✍ Scribed by J. Keiner; Dr. habil. R. Hüttenrauch; W. Poethke


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1967
Tongue
English
Weight
348 KB
Volume
300
Category
Article
ISSN
0365-6233

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✦ Synopsis


Die 2-Acetyl-2-decarboxyamido-Derivate des Tetracyclins, Oxytetracyclins und Chlortetracyclins konnten in allen verfugbaren Mustern dieser Antibiotika als Begleitsubstanzen nachgewisen werden. Unter sauren Bedingungen bildeten sie wie die Hauptkomponenten Apo-Verbindungen, eine Epimerisierung der Dimethylaminogruppe a m c-4 fand jedoch nicht statt. Bei der diinnschichtchromatographischen Untersuchung der Tetracyclin-Antibiotikal) beobachteten wir das Auftreten eines Nebenprodukts. Die ,,Verunreinigung" trat in relativ kleiner Menge unmittelbar unterhalb der Antibiotikaflecke auf, fluoreszierte im UV-Licht bei 365 nm wie die Hauptkomponente und verwies damit auf die strukturelle Verwandtschaft beider Verbindungen. In der Literatur war dieBegleitsubstanz als ,,Substanz 11" bezeichnet worden. Die Moglichkeit der teilweisen chromatographischen Auftrennung einer einheitlichen Substanz in zwei Fleckez) konnten wir durch Verwendung vollig reiner Probea (8. u.) ausschlieBen. Wir versuchten daher, die unbekannte Verunreinigung zu identifizieren. Die Untersuchungen wurden am Oxytetracyclin (OTC) durchgefiihrt. Das im Fluoreszenzlicht erkennbare Mengenverhaltnis beider Komponenten veranschaulicht Abb. 1 (Proben a und b). Das Nebenprodukt konnte durch praparative DC gewonnen werden3). Die Trennung erfolgte an Abb. 1 gipsfreien Kieselgur-Schichten im


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## Abstract Die stereoisomeren __meso__‐1.3‐Di‐[2‐piperidyl]‐propan‐2‐ole (**4** bzw. **5**) werden durch Kondensation mit Formaldehyd in die Tetrahydro‐[1.3]oxazin‐Derivate **8c** und **9c** übergeführt. Deren Hydrolysegeschwindigkeit in essigsaurer Lösung wird mit derjenigen analoger Tetrahydro‐[