Die Konfiguration der stereoisomerenmeso-1.3-Di-[2-piperidyl]-propan-2-ole und das Verhalten von Tetrahydro-[1.3]oxazin-Derivaten bei der Hydrolyse mit Säuren1)
✍ Scribed by Schöpf, Clemens ;Gams, Erwin ;Hinkel, Hans ;Krüger, Gerhard ;Höhn, Monika
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1970
- Weight
- 848 KB
- Volume
- 737
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Abstract
Die stereoisomeren meso‐1.3‐Di‐[2‐piperidyl]‐propan‐2‐ole (4 bzw. 5) werden durch Kondensation mit Formaldehyd in die Tetrahydro‐[1.3]oxazin‐Derivate 8c und 9c übergeführt. Deren Hydrolysegeschwindigkeit in essigsaurer Lösung wird mit derjenigen analoger Tetrahydro‐[1.3]oxazin‐Derivate aus den stereoisomeren β‐Amino‐ketonen 6a, b und 7a, b bekannter Konfiguration verglichen. Die Tetrahydro‐[1.3]oxazin‐Derivate aus der bisher als α‐meso‐1.3‐Di‐[2‐piperidyl]‐propan‐2‐ol bezeichneten Verbindung haben sich dabei als ähnlich stabil erwiesen wie die aus dem erythroid‐konfigurierten (+)‐Allosedridin (6a) sowie (±)‐Norsedamin (6b) erhaltenen. Die Verbindungen der β‐Reihe werden dagegen entsprechend den aus dem threoid‐konfigurierten (‐)‐Sedridin (7a) sowie (±)‐Norallosedamin (7b) gewonnenen Tetrahydro‐[1.3]oxazin‐Derivaten wesentlich schneller gespalten. Daraus folgt für das α‐meso‐1.3‐Di‐[2‐piperidyl]‐propan‐2‐ol die erythroide Konfiguration 4 und für die β‐Verbindung die threoide Konfiguration 5. ‐ Einfache Tetrahydro‐[1.3]oxazine werden in protonierter Form oder als quartäre Salze nicht hydrolytisch zerlegt.
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