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Vitamin D-Bestimmung in Margarine

✍ Scribed by Homberg, Elfriede


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1993
Weight
483 KB
Volume
95
Category
Article
ISSN
0931-5985

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✦ Synopsis


Institut fur Chernie und Physik der Fette der Bicndesanstalr f u r Getreide-, Karto %!und Fettforschung, Munster Der sehr niedrige Vitamin D-Gehalt in Margarine erfordert zu seiner quantitative? Bestimmung eine umfangreiche Probenaufbereitung. Nach Kaltverseifung und Extraktion des Unverseifbaren erfolgt eine Vorreinigung uber eine Aluminiumoxid-DigitondCelite-Siiule. Durch HPLC auf einer Adsorptionssaule und Auffangen der Vitamin D-Fraktion werden weitere Verunreinigungen abgetrennt. Die Analyse erfolgt mittels HPLC im Umkehrphasensystem, in dem eine Trennung der Vitamine D2 und D, moglich ist. Das nicht in der Probe vorhandene D-Vitamin dient als interner Standard 1 . E i n l e i t u n g Auf dem Gebiet der Nahrungsmittelkontrolle spielt die Vitamin D-Bestimmung hauptsachlich eine Rolle zur Untersuchung von Margarine, Milch-und Eiprodukten. Auch im Lebertran ist der Vitamin D-Gehalt von Bedeutung sowie bei der Untersuchung von Futtermitteln. Bei Vitaminkonzentraten, Multivitaminprodukten und irn Blutplasma gehort die Vitamin D-Bestimmung kingst zu den Routineanalysen. In Fetten und fetthaltigen Lebensmitteln ist sie analytisch aufwendiger, da der hohe Fettgehalt eine Abtrennung der Triglyceride vor der eigentlichen Bestimmung notwendig macht. Wegen des meist sehr niedrigen Vitamin D-Gehalts muB auBer den Triglyceriden ein GroSteil der unverseifbaren Nebenbestandteile abgetrennt werden, um eine Anreicherung des Vitamins zu erreichen. W. Muller-Mulot u. a.' fanden in 8 Margarineproben mit Vitamin D-Zusatz einen durchschnittlichen Gehalt von 3.5 pg/100 g Fett, H . Johnsson u. a.' in 9 Margarineproben ca. 9.2 pg/lOO g Fett. Nach M . Rychener ~. a . ~ sind in der Schweiz 10 pg/lOO g Fett bzw. in angereicherten Proben 30 pg/lOO g Fett vorgeschrieben, in Sudafrika 4-12 pg/100 g Fett4. In Deutschland betragt der ubliche Gehalt an Vitamin D in Margarine 2.5 pg. AuBerdem sind darin vorhanden in 100 g Fett 900 p g Vitamin A , 6 mg Vitamin E, ca. 300 mg Sterine. Dazu kommen groBere Mengen an Carotin, das als Farbstoff zugesetzt wird, Methylsterine, Triterpene, aliphatische Alkohole, Kohlenwasserstoffe usw. sowie deren Folgeprodukte. Diese Angaben zeigen, mit welchen Schwierigkeiten man bei der Vitamin D-Bestimmung in Margarine zu rechnen hat. Eine ausfiihrliche Literaturiibersicht uber die verschiedenen Verfahren zur Abtrennung dieser Begleitstoffe sowie uber die anschliel3ende HPLC-Bestimmung findet man u. a. bei M . Rychener u. a.3 und E Zonta u. a,'. Danach kann bei der Vitamin D-Bestimmung in Fetten nur unter bestirnmten Bedingungen auf eine Verseifung verzichtet werden6. ' . Die Ergebnisse unterscheiden sich dadurch von denen verseifter Proben, daB der Vitamin D-Anteil aus den Estern nicht mit erfaBt wird. Fur Kuhmilch gibt es eine Vitamin D-Bestimmung nach Spaltung der Triglyceride mit Lipase'.


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