Viskosität und Veresterungsgrad bei Pektinlösungen
✍ Scribed by Vollmert, von B.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1950
- Weight
- 534 KB
- Volume
- 5
- Category
- Article
- ISSN
- 0025-116X
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✦ Synopsis
Abstract
Durch Untersuchung der Viskosität von Pektinlösungen in Wasser bzw. NaCl‐Lösungen wurde gefunden, daß die Viskosität (ausgedrückt durch die Viskositätzahl \documentclass{article}\pagestyle{empty}\begin{document}$ {\rm Z}_\eta \equiv \begin{array}{*{20}c} {{\rm lim}} \ {{\rm c} \to {\rm o}} \ \end{array}\frac{{\eta _{sp} }}{{\rm c}},{\rm oderZ}\eta \cdot {\rm GM = }\begin{array}{*{20}c} {{\rm lim}} \ {{\rm c} \to {\rm o}} \ \end{array}\frac{{\eta _{sp} }}{{{\rm c}_{gm} }}, $\end{document}
wobei c die Konzentration in g/Liter und GM das Grundmolekulargewicht bedeuten) mit steigendem Veresterungsgrad sinkt. Freie COOH‐Gruppen rufen eine anormale Viskositätserhöhung hervor, die durch Veresterung aufgehoben wird. Die Änderung des Veresterungsgrades wurde durch stufenweise Methylierung mit Diazomethan bewirkt. Die gleiche Abhängigkeit der Viskosität vom Veresterungsgrad (abnehmendes Z~η~ mit steigendem Methoxylgehalt) zeigte sich bei den Pektinnitraten in organischen Lösungsmitteln. Daraus ergeben sich zu beachtende Finschränkungen für die viskosimetrische Molekulargewichtshestimmung. Man kann aus Viskositätsmessungen nur dann sinnvoll auf das Molekulargewicht schließen, wenn die zu vergleichenden Präparate gleichen Veresterungsgrad haben, da die K~m~ ‐Werte (u. a.) stark vom Methoxylgehalt abhängen. Für genaue Messungen ist eine vorherige quantitative Methylierung aller COOH‐Gruppen unerläß quantitative Verseifung aller Methoxylgruppen und Viskositätsmessung der Na‐Pektate gestattet wegen des mit der alkalischen Verseifung stets verbundenen starken Abbaues keinen Rückschluß auf das Molekulargewicht eines Pektinpräparates vor der Verseifung.
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