Verfolgung der radikalischen Polymerisation mit Einzelmolekülspektroskopie
✍ Scribed by Dominik Wöll; Hiroshi Uji-i; Tobias Schnitzler; Jun-ichi Hotta; Peter Dedecker; Andreas Herrmann; Frans C. De Schryver; Klaus Müllen; Johan Hofkens
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2008
- Tongue
- English
- Weight
- 891 KB
- Volume
- 120
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Polymerisationsprodukte haben für das tägliche Leben während der vergangenen hundert Jahre immer stärker an Bedeutung gewonnen. Deshalb wurden und werden enorme Anstrengungen zur Aufklärung aller Details des Polymerisationsprozesses unternommen. Verbreitete analytische Methoden hierfür sind z. B. die ESR-Spektroskopie, [1] die durch Laserpulse induzierte Polymerisation in Kombination mit Größenausschlusschromatographie [2] und Massenspektrometrie [3] sowie NMR- [4] und Fluoreszenzspektroskopie. [5][6][7][8][9][10][11] Diese Techniken führten zu tiefen Einblicken in die Kinetik von Polymerisationen. Allerdings können die meisten dieser Techniken nicht über einen breiten Reaktionsverlauf angewendet werden, und außerdem mitteln allesamt über die Gesamtheit aller Moleküle. Daher kann keine der genannten Methoden während der Polymerisation auftretende Heterogenitäten auf molekularer Ebene erfassen, welche die Eigenschaften des fertigen Polymers beeinflussen. Dies gelingt jedoch mithilfe der Einzelmolekülspektroskopie (SMS).
Mit SMS wurde schon die Dynamik einzelner Moleküle [12][13][14] oder einzelner Polymerketten [15,16] in einer Polymermatrix untersucht. Insbesondere ermöglichte die Fluoreszenzkorrelationsspektroskopie (FCS) Studien über die Diffusion in Polymerlösungen, Gele mit unterschiedlichen Vernetzerkonzentrationen, [17] auf Polyethylenterephthalat-Filme gepfropfte Polyacrylsäure [15] und die durch Thrombin induzierte Fibrinaggregation.
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## Abstract Die beim Zerfall von Initiatormolekülen entstehenden Radikale starten in Gegenwart polymerisationsfähiger Monomerer nicht ausschließlich neue Radikalketten, sondern werden teilweise durch Nebenreaktionen verbraucht. So geht ein von der Initiatorkonzentration unabhängiger Anteil im sog.