Verbrennungswärmen einiger cyclischer Kohlenwasserstoffe
✍ Scribed by Becker, G. ;Roth, W. A.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1934
- Weight
- 308 KB
- Volume
- 67
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
B e c k e r , Roth. 627 119. G. B e c k e r w d W. A. R o t h : Verbrennungswarmen einiger cyclischer Kohlenwasserstoffe.
[Aus d. Institut fur physikal. Chemie u. Elektrochemie d . Techn. Hochschule. Braunschweig.] (Eingegangen am 2 2 . Februar 1931.)
Die Literatur uber die Verbrennungswarmen organischer Korper weist an vielen Stellen noch groBe Lucken auf, einerseits sind viele altere Daten als unsicher anzusprechen, andererseits manche Reihen von Verbindungen noch kaum untersucht.
Auf Anregung von Hrn. Dr. K u r t Alder, Kiel, haben wir im folgrnden eine Re&e von Substanzen verbrannt, deren Verbrennungswarmen K. Alder und G. S t e i n fur die von h e n bearbeiteten stereochemischen Probleme zu kennen wiinschten. Die Praparate wurden uns in sehr reiner Form zur Verfiigung gestellt. Einige lagen in 2 Fraktionen vor, die beide zur Verbrennung gebracht wurden. Teilweise wurden die Praparate nach Bestimmung der Verbrennungswarrne in Kiel noch einmal einer neuen Behandlung unterzogen. In allen Fallen erhielten wir die urspriinglichen Werte innerhalb der Versuchsfehler, so daB auch die uns nur in einer Probe zur Verfiigung stehenden Praparate als sehr rein anzunehmen sind. Samtliche Zahlen beziehen sich dso auf ganz scharf definierte Verbindungen, die noch niemals verbrannt worden sind. Zur A u s f u h r u n g d e r V e r b r e n n u n g e n benutzten wir eine Bombc aus K r u p pschen V,A-Stahl von 332 ccm Inhalt mit Silber-Silberbromid-Armaturcn; der Wasserwert betrug 2807.0 & 0.6 und war rnit Benzoesaure vom Bureau of Standards bestimmt. Als Sentina wurde stets I ccm Wasser einpipettiert, der 0,-Druck betrug stets 38 Atm. Gewichtssatz und Be c k m a n n -Thermometer waren geeicht. Die Versuchs-Temperatur war etwa 1g0. Geziindet wurde elektrisch mit eincm Baumwollfaden als Initialziinder. Verbrennungen mit RuBbildung wurden stets verworfen. Als Hilfssubstanzen dienten Paraffinol 10938 + 3 cal/g, Vaseline 11003 f 4 cal/g und Cellon 4908 =t 4 cal/g. Weitere Einzel-ausfiihrungen findet man an entsprechender Stelle. Bezuglich der Konstitution der zu den Verbrennungen verwendeten Stoffe vergl. die ooranstehende Abhandlung.
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In einer Abhandlung, die eine Prufung der kinetischen Benzol- formel auf Grund von Verbrennungswarmen zum Gegenstand hatte ' ), stellte ich u. a. die folgenden nenen Hilfssiitze auf, die sehr angenhhert fiir 1 8 O gelten: 1. I n g e s a t t i g t e n , a l i p h a t i s c h e n K o h l e n w a s s