Zum SchluS bringen wir noch ein Mikrophotogramm von kry s tallisiertem A tromen tin. ## Atromentin (aus Eisessig). Untersuchungen uber Pilzfarbstoffe. IV. ## Holzes (I); Uber das Xylindein, den Farbstoff des griinfaulen von Fritz KO91 und G. vnn l'aeuffenbach.
Untersuchungen über Pilzfarbstoffe. X. Über das Xylindein, den Farbstoff des grünfaulen Holzes (II)
✍ Scribed by Kögl, Fritz ;Erxleben, Hanni
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1930
- Weight
- 854 KB
- Volume
- 484
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
In der ersten Mitteilung3 iiber Xylindein haben wir die Reindarstellung desmalachitgriinen Farbstoffs beschrieben, der von Peziza aeruginma in abgestorbenem Buchenholz hervorgebracht wird. Aus den Analysen des Farbstoffs und einiger Derivate, sowie aus deren Molekulargewicht wurde auf die Formel C,,H,,O,, fur das Xylindein geschlossen. Das gelbe Tetraacetat und der ebenso gefarbte BiacetyZzylindein-dimethylatiter zeigen das Vorhandensein von vier Hydroxylgruppen an. Mit Diazomethan werden nur zwei dieser Hydroxyle methyliert; aus der Anderung der Farbe (Dimethylather violett, Uiacetyl-xylindein-dimethylather gelb) folgt, daO mindestens auch die dritte Hydroxylgruppe pheuolischen Charakter besitzt. Bei Annahme eines Chinons blieben also noch fiinf Sauerstoffatome in unbekannter Funktion. Auch iiber das zugrunde liegende Kohlenstoffgeriist hatten wir noch keine Aussage machen konnen. Unsere Versuches), iiber die Konstitution des eigenartigen Naturfarbstoffs Klarheit zu bekommen, haben lange Zeit zu keinem wirklichen Erfolg gefiihrt. Beim oxydativen Sbbau ist der Farbstoff in der Regel weitgehend verbrannt worden, ohne daS es gelungen ware, erfreuliche Produkte zu fassen. Auch die Alkalischmelze und die energische Reduktlon brachten keinen Fortschritt. Dagegen erhielt Frl. Q. d e VoO bei der Einwirkung von Perhydrol und 1) 9. Mitteilang, A. 482, 105 (1930). A. 446, 170 (1925).
📜 SIMILAR VOLUMES
Untersuchungen nber Pilzfarbstoffe. 11. Uber die F a r b s t o f f e des b l u t r o t e n H a u t k o p f e s (Dermocybe s a n g u i n e a Wulf.); von Fritz Kogl und J. J; Postowsky. [Aus dern Organ.-chem. Laboratorium der Techn. Hochschule Miinchen.] (Eingelaufen am 6. Mai 1925). Der blutrote Haut
Es ist eine interessante Aufgabe, botanisch einander nahestehende Pflanzenmaterialien zu vergleichen, deren Pigmente unter dem EinfluB von ganz verschiedenen klimatischen Bedingungen gebildet wurden. Eine mit dem gewohnlichen Paprika (Capsicum annuum) vergleichbare Droge liegt in den sogenannten Chi
In der 3. Auflage wurden insbesondere die Kapitel I, 2, 3, 4 und 8 neubearbeitet und aktualisiert. Korrosion, Korrosionsschutz und KorrosionsschutzmdRnahmen wurden dabei allerdings vom Herausgeber sehr eigenwillig beschrieben. In der 4. vorliegenden Auflage sind keine Verbesserungen und auch keine