## Abstract In einem Arrhenoblastom einer 24‐jährigen Patientin ließen sich 4 androgene Hormone nachweisen.
Untersuchungen über Organextrakte. 25. Mitteilung. Über den Nachweis von Testosteron in einem virilisierenden Nebennierenrindentumor
✍ Scribed by R. Anliker; O. Rohr; M. Marti
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1956
- Tongue
- German
- Weight
- 538 KB
- Volume
- 39
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
25. Mitteilung').
I n der vorangehenden Mitteilung dieser Reihel) wurde iiber die Isolierung von Ostradiol aus einem feminisierenden Hodentumor berichtet. Die iiberraschend hohe Konzentration dieses Wirkstoffes (78 mg/kg Gewebe) sowie die histologischen Befunde liessen vermuten1)2), dass die Zeichen der Feminisierung (Gyniikomastie) beim Patienten durch ,,tumoreigenes" Hormon hervorgerufen wurden.
I n diesem Zusammenhang untersuchten wir nun Metastasen-Gewebe eines hormonal aktiven Carcinoma solidum medulare der Nebennierenrinde (NNR) von einem 12jahrigen Madchen (M.E.)9, in der Hoffnung, auch in dieser, die hormonalen Storungen verursachenden Geschwulst einheitliche Wirkstoffe in anormal hoher Konzentration auffinden zu konnen.
Die klinischen Symptome waren typisch fiir eine Mischform von Cushing-Syndrom und adrenogenitalem Syndrom mit NNR-Karzinom3). Nach der operativen Entfernung eines 800 g schweren NNR-Tumors zeigte die vorher sehr stark erhohte Ausscheidung von 17-Ketosteroiden4a), Corti~osteroiden~b) und Dehydro-iso-androsteron4c) und der erhohte Gehalt an Blutc~rticoiden~d) eine weitgehende Normalisierung, nm aber nach drei Monaten infolge einer ausgedehnten Metastasierung, welche zum raschen Tode der Patientin fuhrte, wieder enorm anzusteigen. Als Folge der erneuten Storung des Steroid-Haushaltes liessen sich bei der Patientin Anzeichen einer leichten Virilisierung erkennen.
Das Metastasengewebe (467 g), das histologisch eine nahe Verwandtschaft zu den NNR-Zellen zeigte, wurde uns durch Herrn Dr. Biebenmann5) freundlicherweise fur die chemische Bearbeitung iiberlassen, welche nach dem nebenstehenden Schema (Tab. 1) und den Angaben im experimentellen Teil e r f ~l g t e ~) ~) .
Nach der Vertei--~
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