Ober den iirtlichen Nachweis und die quantitative Bestimmung von Chlorophyll in Pflanzenteilen (Nach Versuchen von K. H e i d r i c h ). rAlus (1. Institut fur Chem. Technologie d. 'l'rchn. Hochschule Braunscli\veig.! (Eingegmgen am 23. -1ugust 1933.
Über den Nachweis und die Bestimmung von Indolverbindungen auf Papier und in Lösung. 2. Mitteilung über quantitative, spektrophotometrische Bestimungsmethoden
✍ Scribed by H. G. Leemann; H. Weller
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1960
- Tongue
- German
- Weight
- 352 KB
- Volume
- 43
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Das haufige Vorkommen der Indolverbindungen in der Pflanzenwelt und die Erkenntnis, dass zahlreiche Indolverbindungen im Organismus der Lebewesen eine bedeutende Rolle spielen, haben d a m gefuhrt, dass im Laufe der Zeit eine ganze Reihe von Nachweismethoden ausgearbeitet und veroffentlicht worden sind z ) , die, sei es mittels der Papierchromatographie oder als Farbreaktion in Losung, die qualitative und quantitative Bestimmung von Indolderivaten ermoglichen.
Bei Verwendung des papierchromatographischen Nachweises durfte wohl die Methode nach VAN URK3) fur Routinemessungen die am haufigsten verwendete sein, wahrend zum Nachweis von Indolverbindungen in Losung sehr haufig die Farbreaktion nach KELLER~) zur Anwendung gelangt.
Beiden Methoden haftet ein gewisser Nachteil an, indem ihre Empfindlichkeit gegenuber Unterschieden im strukturellen Aufbau der Indolverbindungen bescheiden ist, so dass sehr oft Farbkomplexe erhalten werden, deren grijsste Lichtabsorption im Rlaugebiet liegt.
Bei sehr zahlreich durchzufuhrenden quantitativen Analysen von Papierchromatogrammen wirkt sich die Farbreaktion nach der Methode von VAN URK besonders deshalb unangenehm aus, weil zur Entwicklung des Farbkomplexes, den die Indolverbindungen mit p-Dimethyl-aminobenzaldehyd eingehen, Salzsauregas verwendet wird, das nach sehr kurzer Zeit zu schwerwiegenden Korrosionsschaden an den zur .4uswertung der Papierchromatogramme verwendeten Densitometern fuhrt.
Es war besonders dieser Nachteil, der uns veranlasste, nach einer qualitativen und quantitativen Analysenmethode fur Indolkorper zu suchen, bei der keine fluchtige Saure verwendet werden muss. Gleichzeitig wurde angestrebt, ein Reagens zu finden, das sowohl auf Papier als auch in Losung auf Strukturunterschiede moglichst differenziert anspricht und das damit ermoglicht, weitere Anhaltspunkte uber den strukturellen Aufbau der untersuchten Indolverbindung zu erhalten.
Die Verwendung von p-Toluolsulfosaure als Farbbildner, wie sie PATCH z, zur Bestimmung von Tryptophan und von Tryptophan enthaltenden Seren benutzt hat,
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