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Untersuchungen über Egonol, V. Mitteil.: Über die Natur der Hydroxylgruppe des Egonols und die Oxydation des Acetyl-egonols mittels Selendioxyds

✍ Scribed by Kawai, Sin'iti ;Yamagami, Kisaburo


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1938
Weight
388 KB
Volume
71
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


Untersuchungen iiber Egoml (V.). [Jahrg. 71

kleinere Geschwindigkeitskonstante als die P-Verbindung besa5e. Das ist jedoch deshalb unwahrscheinlich, weil Versuche ergeben haben, da13 das 2.3.4.6-Tetramethyl-a-methylglucosid nicht vie1 langsamer gespalten wird als die zugehorige P-Verbindung.

Wir haben aus diesen Beobachtungen die Folgerung gezogen, daB der Auf-schluI3 von Polysacchariden mit Methanol-Chlorwasserstoff mit Vorsicht angewendet werden muI3, und da13 bei der Glucosidierung langeres Erhitzen nach Moglichkeit zu vermeiden ist.

Der Z e l l s t o f f -F a b r i k W a l d h o f danken wir fur die Unterstutzung der Arbeit.

403. Sin'iti

Kawai und Kisaburo Yamagami: Untersuchungen iiber Egonol, V. Mitteil.*): tfber die Natur der Hydroxylgruppe des Egonols und die Oxgdation des Acetyl-egonols mittels Selendioxyds. [Aus d. Chem. Institut d. Tokio-Bunrika Universitat.] (Eingegangen am 14. Oktober 1938.)

Die Hydrierung des Egonols mittels Aluminium-Amalgams und feuchten Athers wurde vergeblich versucht ; ein anderer Versuch, das Bgonol ohne Veranderung der Anzahl der Kohlenstoff-Atome mittels der R. V. Oppena u e r schen Oxydationl) in Isapropylalkohol2) in irgendein ungesattiees Keton oder einen Aldehyd iiberzufuhren, scheiterte auch.

Da das Egonol, wenn es mit Phthalsaureanhydrid in Benzol gekocht wurde, keine entsprechende Phthalestersaure gab, hatte der eine von uns (K.) mit Mi y o s h i *) die Ansicht geauoert, da13 die Egonol-Hydroxylgruppe sekundarer oder tertiarer Natur sein diirfte. Nach R. W i l l s t a t t e r 3 ) wurde die Phytol-phthalestersaure nur erhalten, wenn das Phytol und Phthalsaureanhydrid in Benzol auf dem Wasserbad (!) erhitzt worden waren; wurde auf dem Babotrichter erhitzt, so lie13 sich nur Phytadien gewinnen. Ohne Riicksicht auf diese VorsichtsmaBregeln kochten wir nun das Egonol und Phthalsaureanhydrid in Toluol (!) auf dem Drahtnetz und konnten dabei die E g on 01-p h t hale s t e r s a u re mit fast quantitativer Ausbeute erhalten.

C1,H1704 (OH) -+ C1&1704. OOC. CeH,. COZH Egonol Egonol-phthalestersaure

Auf Grund dieser Esterbildung halten wir das Egonol-Hydroxyl doch fur ein primares. Da ein sekundarer Alkoho14) gelegentlich eine Phthalestersaure gibt, wurde nun nach der kiirzlich durch S. Murahashi6) ausgearbeiteten schonen Mikro-Methode die An f a ngsge sc hw i ndi g ke i t de r


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Aus d. Chem. Institut d. Universitat Sendai, Japan.] (Eingegangen am 30. Mai 1938.) ,,Egonoki" ( S t y r a x j a p o n i c u m Sieb. e t Zucc.) ist eine im mittleren und nordostlichen Japan einheimische sehr verbreitete Pflanze. H. 0 k a d a 2 ) isolierte aus den ,,Egonoki"-Fruchten durch Verseifung