179. Untersuchungen iiber die freien Aminosauren in der Leber bei verschiedener Ernahrung. 11. Glykokoll und Serin (4. v. 49.) von R. Krueger und 0. Wiss. Der tierische Organismus ist unabhangig von der Zufuhr von Glykokoll und Serin in der Nahrung, denn er vermag diese beiden Aminosauren selbst zu
Untersuchungen über die freien Aminosäuren in der Leber bei verschiedener Ernährung. I. Alanin, Glutaminsäure (bzw. Glutamin) und Asparaginsäure
✍ Scribed by O. Wiss; R. Krueger
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1949
- Tongue
- German
- Weight
- 323 KB
- Volume
- 32
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
Die Umwandlung von Aminosauren in Kohlehydrate ist als Gegenstand einer grossen Anzahl von Arbeiten eingehend untersucht worden l ) . Der umgekehrte Vorgang, die Bildung von Rminosauren aus Kohlehydraten, ist vie1 weniger erforscht. Hier sind die Kenntnisse im wesentlichen auf die enzymatischen Vorgange beschrankt, die der Umwandlung von Kohlehydratabbauprodukten in Aminosauren zugrunde liegen. Es wird allgemein angenommen, dass Aminosauren durch Aminierung bzw. Umaminierung der aus den Kohlehydraten stammenden wlietosauren entstehen. Nicht abgeklart hingegen ist die Frage, welche Ketosauren in Frage kommen. Als sicher kann angenommen werden, dass die a-Ketoglutarsaure eine bevorzugte Stellung einnimmt, denn 2). EuZer2) hat nachweisen kBnnen, dass eine spezifisch eingestellte Glutaminsauredehydrase existiert, die unter geeigneten Bedingungen, das heisst in Gegenwart der hydrierten Form der Codehydrase, befahigt ist, aus a-Ketoglutarsaure und Ammoniak Glutaminsaure aufzubauen. Bruunstein und Kritxmunn3) sind geneigt, die entsprechende Aminierungsreaktion fur die Bildiing der Asparaginsaure aus Oxalessigsaure anzunehmen, ohne dass sie das dafur verantwortliche Enzym nachgewiesen haben. Auch die Rildung von Slanin aus BrenztraubensBure erfolgt nach Kritxmnn.n4) uber die Aminierung der Oxalessigsaure zu Asparaginsaure. I n einer fruheren
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## Abstract Aus Tabelle 1 geht hervor, dass verschiedene Ernährung keinen deutlichen Einfluss auf die Gesamtkonzentration der freien Amino‐säuren der Leber ausübt.