6 typical bacteria species of the human intestinal flora (E. coli, Klebsiella pneumoniae, Proteus vulgaris, Streptococcus faecalis, Bacteroides fragilis, Bifidobacterium sp.) were incubated in a liquid medium for 48 h with [15N2]-urea and [15N]-ammonium chloride. The rates of [15N]-incorporation wer
Untersuchungen über den Transportmechanismus von Harnstoff-Stickstoff durch die Pansenschleimhaut von Rindern in vitro
✍ Scribed by K. Gärtner
- Publisher
- Springer
- Year
- 1962
- Tongue
- English
- Weight
- 725 KB
- Volume
- 276
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
Ein aktiver Transport von Itarnstoff konnte bisher nur bei Elasmobranchiaten 30 und in der Froschnierc 9, 21,38 nachgewiesen werden. Dagegen erlauben Untersuchungen an Säugernieren16,19, am l~ecturus 33 und an der Krötenblase 22 eine Erklärung der ttarnstoffpassage als einen Diffusionsvorgang. Lediglich O'D~LL u. SC~~DT-I~I~LS~N 27 fanden Hinweise für das Vorliegen eines I-Iarnstofftransportes in der I~iere von Säugern. Sie beobachteten eine tIarnstoffakkumulation in Iqierenschnitten von Fröschen und Ratten und das Ansteigen der Harnstoffelearance bei Kangaroo-Ratten 31 über die Gröl]e der glomerulären Filtrationsrate hinaus. Ähnliche Befunde an Hunden s und Menschen 12 waren nicht reproduzierbar 2. Bei Wiederkäucrn konnte in den letzten Jahren eine Passage von Blutharnstoff durch die Vormagenschleimhaut in den Pansen beobachtet werden6,% 1~. GÄI~T~~I~ u. Mitarb. 11 fanden, daß die Passagerate unabhängig ist von einer Steigerung der ttarnstoffkonzentration des Blutes in physiologisehen Bereichen. Es wurde deshalb ein aktiver tIarnstofftransport vermutet. In den folgenden Beobachtungen sollte in vitro der Mechanismus dieser Harnstoffpassage untersucht werden. Dazu wurde zunächst ermittelt, ob die genannte ttarnstoffpassage von der Bindegewebs-zur Schleimhautseite der Pansenschleimhaut auch in vitro im Sinne eines Carriertransportes zu verstehen ist. Weiterhin wurden Beobachtungen zur Frage einer I-Iarnstoffakkumulation in der Pansenschleimhaut durchgeführt. Schließlich wurde die Beteiligung einer in der Schleimhaut enthaltenen Urease an dem Passagevorgang untersucht. Die I-Ierkunft des Fermentes wurde dabei jedoeh nicht analysiert, das soll in anderen Untersuchungen erfolgen. Material uni Methodik Die Untersuchungen erfolgten an Pansenschleimhau~s~ücken frisch geschlachteter, gesunder Rinder. Diese Schleimhautstücke wurden von der Muscularis freipräpariert und in der von G;,:~T~¢~R 1° beschriebenen Apparatur angebracht. Darin
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