Zur Herstellung der einfachsten Alkalimetall-alhyle war man bisher lediglich auf den W eg angewiesen, den S c h l e n k und Hol tz l) vor 12 Jahren erstmalig beschritten haben. Er besteht in der Einwirkung von freien AlkalimetalZen auf quechsilbel.-organische Verbindungen in indifferenten organisch
Untersuchungen über alkali-organische Verbindungen. IV. Der Elektrolytcharakter einiger alkali-organischer Verbindungen
✍ Scribed by Ziegler, K. ;Wollschitt, H.
- Book ID
- 102898021
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1930
- Weight
- 560 KB
- Volume
- 479
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Untersuchung en iiber alkali-organische Verbindungen.
IV. Der Elektrolytcharakter
einiger alkali-organischer Verbindungen; von k ziegler und H. l'dschitt. Mit 2 Figuren im Text. Es ist bereits seit langerer Zeit bekannt, da5 gewisse alkali-organische rerbindungen als Aeiter des elektrischen Stromes auftreten konnen. Die ersten Beobachtungen dieser Art stammen von S c h l e n k und Marcus1) sowie von S c h l e n k und H o l t z "). Sie fanden, da5 atherische Losungen von Triphenylmethyl-natrium -(CBH6),C .Kaund Benrylnatriurn -C6H, .CH, .Naelektrolytische Leitfahigkeit zeigen, wie auch die Losung des interessanten Triphenylmethybtetramethyb ammoniums -(C,H,),C.N(CH,),in Py-idin. Spater stellte F. H e i n3) an Losungen der einfachen Alkalimetallalkyle vom Typus des Kaliumiithyls in Zinkulkylen die gleiche Eigenschaft fest. In jiingster Zeit haben ferner S c h l e n k und B e r g m ann4) die Leitfahigkeit in atherischer Losung wiederholt bei einigen Analogen der obengenannten KSrper bes tatigt. In atherischer Losung sowohl wie unter den von F.Hein gewahlten Bedingnngen zeigen die Alkalimetall-alkyle merkwiirdige dnomalien. Ihre an sich sehr kleine molare Leitfikhigkeit nimmt beim Verdiinnen ab, um schliefilich dem Wert Null zuzustreben. Nach W a l d e n K , ist dies Verhalten charakteristisch fur Elektrolyte in Dissoziatoren mit sehr kleiner Dielektrizitatskonstante. Man hat es vermutlich mit polymeren, komplexen Substanzen etwa von der Form I zu tun6), die beim Verdiinnen zerfallen.
📜 SIMILAR VOLUMES
In der VII. Mitteilung iiber alkaliorganische Verbindungen I) haben wir ein neues synthetisches Anwendungsgebiet der Alkalimetall-, speziell der Lithiumalhyyle und -aryle eroffnet. Die Substanzen addieren sich in sehr glatter Weise an die N=C-Bindung des Pyridins und seiner bekannten Kondensationspr