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Untersuchungen zur Trägerfixierung von Milchgerinnungsenzymen verschiedener Herkunft 2. Mitt. Versuche mit einem mikrobiellen Labpräparat

✍ Scribed by Nádudvari-Márkus, V. ;Boross, L. ;Kiss, E. ;Vámos-Vigyázó, L.


Book ID
102841311
Publisher
John Wiley and Sons
Year
1981
Tongue
English
Weight
718 KB
Volume
25
Category
Article
ISSN
0027-769X

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✦ Synopsis


Abstract

Der Anwendungskreis immobilisierter Enzyme in der Lebensmittelindustrie wird ständig erweitert. Die Trägerfixierung von Milchgerinnungsenzymen ist hinsichtlich der Lösung des Problems der kontinuierlichen Einlabung zur kontinuierlichen Käseherstellung von Bedeutung.

Im Zentralforschungsinstitut für Lebensmittelindustrie wurde ein Milchgerinnungsenzym mikrobieller Herkunft durch Submersfermentation von Endothia parasitica entwickelt. Es wurden Untersuchungen unternommen, um das Enzym durch Ionenaustausch an DEAE‐Cellulose und durch kovalente Bindung an verschiedene Träger zu kuppeln. Für die Versuche wurden ein ungereinigtes sowie ein gereinigtes Enzympräparat verwendet.

Die an DEAE‐Cellulose fixierte Proteinmenge wurde in Abhängigkeit von dem Eiweißgehalt, der Ionenstärke und dem pH‐Wert der Enzymlösung bestimmt. Das trägerfixierte Enzym wurde durch die Milchgerinnungskapazität, d. h. die in ml ausgedrückte Magermilchmenge charakterisiert, die bei wiederholtem Einsatz durch 1 g DEAE‐Cellulose/Enzym‐Komplex binnen 40 min insgesamt koaguliert werden konnte. Die kovalent fixierten Komplexe wurden durch ihre Milchgerinnungsfähigkeit (ohne Zeitbegrenzung) charakterisiert.

Anhänd der Ergebnisse wurde festgestellt, daß die mit 1 %iger ungereinigter Enzymlösung sowie die aus einer gereinigten Enzymlösung mit 0,6 mg/ml Protein hergestellten DEAE‐Cellulose/Enzym‐Komplexe die höchste Milchgerinnungskapazität aufwiesen. Die an Sepharose 4B, AE‐Cellulose, Biogel CM‐100, Acrilex P‐100, CM‐Sephadex, Enzacryl‐AA und an Enzacryl‐AH gebundenen Komplexe waren inaktiv, während die an CM‐Cellulose, Sand, Enzacryl‐ALO und an Enzacryl‐CEL fixierten aktiv waren. Die Milchgerinnungskapazitäten der letzteren waren aber wesentlich geringer als die der DEAE‐Cellulose/Enzym‐Komplexe.


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