In einer theoretischen Abhandlung fiber die distMe Wasserrtickresorption postulierte Ho~ SM~Tt~ 14 2 Vorg~nge: einmal eine distale Wasscrrfickresorption Td~o, die --aus Versuchen bei osmotischer Diurese mit iiberlagerter W~sserdiurese zu schlie~en ~6 --in enger Be-zieh~ng zur distalen ~-~iickresorpt
Untersuchungen zum Problem der Harnkonzentrierung und -verdünnung
✍ Scribed by K. J. Ullrich; F. O. Drenckhahn; K. H. Jarausch
- Publisher
- Springer
- Year
- 1955
- Tongue
- English
- Weight
- 1006 KB
- Volume
- 261
- Category
- Article
- ISSN
- 0031-6768
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✦ Synopsis
Mit der Frage, wo und wie sich in der Niere der Konzentrierungs-bzw. Verdünnungsvorgang abspielt, beschäftigte sich in neuerer Zeit eine Reihe von Untersuchern 5, 7, 20, 21, ~2. Völlig neue Gesichtspunkte erg~ben sich durch die Untersuchungen von Witz, K ~~ u. I~IA~GITA¥ ~~, die mit einer mikrokryoskopischen Methode den osmotischen Druck der Harnflüssigkeit in ~llen Kan~lchenabschnitten bestimmten. Sie fanden, daß in jeder zur Papillenachse senkrechten Schnittebene der osmotische Druck in den Lumina der Markkan~lchen, seien es nun auf-oder absteigende Schenkel der Hw~L~schen" Schleife oder Sammelrõhre, gleich groß ist und daß der osmotische Druck von der Rinde, wo der Kan~lcheninhalt noch blutisoton ist, zur Papillenspitze auf den Wert des Endharns ansteigt. Weiter fand W m z 22 am Goldhamster, daß der osmotische Druck des Blutes an der l~apillenspitze So hoch wie der des Endharns ist. Mit diesen Befunden unterbauten genannte Autoren ihre Theorie des Haarnadelgegenstroms, wonach die Konzentrierung des Urins durch ein Multiplikationsprinzip erreicht wird, das auf ein hohes und steiles osmotisches Druckgef~l]e zwischen Sammelrohrinha]t und benachbarten Bluteapillaren verzichten kann.
Ungeklärt war hierbei das osmotische Verhalten der Zellen des Nierenmarks. Steigt ihr osmotischer Druck in gleicher Weise wie der der Harnflüssigkeit an? Die Klärung dieser Frage entscheidet, ob den Nierenzellen wirklich hohe osmotische Gradienten erspart bleiben.
Nun treten aber Unterschiede des osmotischen Druckes zwischen Blut und Urin nicht nur bei Bildung eines kõnzentrierten, sondern auch bei Bildung eines verdünnten Harns auf. Da mikroskopische Untersuchungen des Kan~lcheninhaltes bei Wasserdiuresen (entsprechend letzterem Fall) nicht vorliegen, bleibt offen, ob der Umweg des Multiplikationsprinzips auch bei der tt~rnverdürmung begangen wird.
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Ufitwsuchuwgem ;2"um P.robZem der Quam?ecneZektr47c; von G u s t a v X d e (Erste Mitteilung) Einleitung 1) In meinen fruheren Arbeiten (Ann. d. Phys. 37. S. 523 u. 525. 1912) habe ich etatt ! P den ziemlich unpraktischen Buchetaben H gesetzt. Wir mussen jetzt H fur die Hamiltonsche Funktion reservi