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Untersuchungen an Diazoverbindungen und Aziden, XXXV. Acylierung von Diazomethylphosphoryl- und Diazomethylcarbonylverbindungen mit Acyliso- und Acylisothiocyanaten

✍ Scribed by Regitz, Manfred ;Weber, Bernd ;Heydt, Annemarie


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1980
Tongue
English
Weight
999 KB
Volume
1980
Category
Article
ISSN
0947-3440

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✦ Synopsis


Abstract

Die Aroylisocyanate 7a—c reagieren mit den Diazomethylphosphorylverbindungen 8a—d unter Bildung der phosphorylierten Diazoacetamide 9a, b und d—j sowie der 1,3‐Oxazolin‐4‐one 10b—j. Bei der Umsetzung von Chlorsulfonylisocyanat (13) mit 8a, c, e und f erfolgt ausschließ‐lich Acylierung zu den Diazoverbindungen 14a—d, deren Chlorsulfonylgruppe weitere Reaktio‐nen mit protischen Nukleophilen erlaubt (Produkte 12 und 16); sie kann auch hydrolytisch abge‐spalten werden (Produkt 15). Reaktionen von Tosylisocyanat zeigen die Grenzen der Acylierungs‐methode auf: Mit 8a beobachtet man noch die Bildung des Diazoalkans 19a, mit 8e läßt sich nur noch das Hydantoinderivat 21 isolieren. Die Acylisothiocyanate 22a—e liefern mit 8a—f ganz im Sinne der Acylierung die 1,2,3‐Thiadiazole 23a—m, die cyclische Isomere entsprechender α‐Diazothiocarbonylverbindungen darstellen. In zwei Fällen wurden zusätzlich 1,3‐Oxazole (nämlich 24a und b) erhalten. — Diazoniumbetaine vom Typ 4 spielen eine Schlüsselrolle bei der Interpretation der Ergebnisse.


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