𝔖 Bobbio Scriptorium
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Untersuchung der Jod-Reaktion von Stärke

✍ Scribed by Holló, J. ;Szeijtli, J.


Publisher
John Wiley and Sons
Year
1957
Weight
581 KB
Volume
59
Category
Article
ISSN
0931-5985

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✦ Synopsis


Aus dein Institut jiir L n 7 r d w i r t s c l ~n ~i l i c l ~-~i z ~~~~~z s r ~e 7'echmlogie der Technischen IJ'niversitcit, Bzidapcst Es ist bekannt, dai3 sich Starke niit Jod blau fiirbt. Dieser Farbeffekt wird durch die Jod-Aufnahme d e r Amylose bewirkt. Die A r t der Jod-Bindung von A m ylose wurde bereits von verschiedenen Forschern untersucht, lange Zeit hindurch lag aber keine einheitliche und allgemein angenommene Erkliirung hierfur vor. D i e Jod-Aufnahme von Starke mu13 grundsiitzlich in zwei Abschnitte geteilt werden. Als erster wies Ss. W . Nedswczki auf G r u n d viskosimetrischer Messungen bereits im Jahre 1934 darauf hin, dai3 Stiirke j o d auf zweierlei Weise bindet. Trotzdem wurde noch lange Zeit hindurch iiber einen einheitlichen Stiirke-Jod-Komplex gesprochen, u n d es wurden auch verschiedene empirische Formeln dieses Komplexes veroffentlicht *.

Z u r Klarung dieser Frage haben wir die Sorptionsisotherme von Stiirke (Kartoff elstarke) aufgenommen. Die Aufnahme d e r Isotherme erfolgt in zwei Stufen, und zwar 1. des senkrecht ansteigenden Anfangsahschnittes durch amperometrische Titration und 2 . des folgenden Abschnittes nach Abtrennung der gebildeten Komplexe durch Titration des freien Jods mit Thiosulfat. A u f n a h m e d e s e r s t e n A b s c h n i t t e s d e r S o r p t i o n s i s o t h e r m e D e r erste Abschnitt d e r Isotherme wurde durch amperometrische Titration bestimmt. W i r wahlten diese Arbeitsweise anstelle d e r ublichen potentiometrischen Titration, weil bei d e r letztgenannten Methode die Galvanometer-Stellung von d e r J,-Aktivitat logarithmisch abhangt u n d dementsprechend die Empfindlichkeit bei kleinen Konzentrationen sehr grog ist und mit wachsender Konzentration rapide abnimmt ". Bei d e r amperometrischen Titration ist die Strom-Intensitst eine lineare Funktion d e r J,-Aktivit;t, so dai3 die Auswertung d e r Ergebnisse leichter durchzufuhren ist. 1 . Methodz rchei Das Prinzip des Verfahrens ist mit dem der ,,dead-stop"-Methode identisch. Als erster haben B. L. Lnrsson und Mitarbb. 4 diese Methode angewendet. Auf Platin-Elektroden wird eine Spannung von 20 bis 40mV gegeben. Die Elekt r pden werden polarisiert, so dai3 bei fortgesetzter Einfiihrung von J2 in das System eine der Konzentration proportionale Depolarisierung erfoligt. Der durchflieflende elektrische Strom ist demnach der freien J,-Menge proportional.

Wihrend der Tltration wird die Strom-Intensitat gemessen und als Funktion der vorgelegten, in ml ausgedruckten Menge der Meaflussigkeit graphisch dargestellt.

Abb. I veranschaulicht ein derartiges ,,Amperogramm", WObei auf der Abszisse die Anzahl ml einer 0.01 n J,-Losung und auf der Ordinate die Galvanometer-Stellung angegeben sind Bei der .,dead-stop"-Methode zeigt der Ausschlag des Galvanometers den Endpunkt an. Vor den1 Endpunkt ist kein


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