Untersuchung der Essigschwefelsäure
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1844
- Weight
- 411 KB
- Volume
- 52
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Me lsens , Untersuchung der Essigschwefelshure. 275 iiberdestillirt. Je weiter die Operation geht, um so concentrirter wird die destillirende Saure. Endlich koinmt krystallisirbares Saurehydrat. Man mufs Sorge tragen , dafs das Thermometer nicht iiber 3000 steigt, denn bei dieser Temperatur fangt das Destillat an, sich licht rosenrolh zu farben und nach empyreumatischen Producten und nach Aceton zu riechen. Im Grofsen kiinnte man einen Apparat einrichten, in welchem das essigsaure Kali sich nietnals zerlegte. Der Verbrsuch des Essigsaurehydrats wiirde sich wahrscheinlich in hohem Grade steigern, wenn der Prcis im Handel sich verringerte. Untersuchung der Essigschwefelsaore ; yon Melseits *). Die gewiihnliche Schwefelsaure greit? die Essigsaure in der Hitze an und entbindct dabei Kohlensaure und schweflige Slure. Die Verlraltnisse diescr Gase sind bei jedem Versuche verschieden; indefs erhllt man, wenn nian 20 oder 30 Theile Schwefel, saure auf einen Theil Essigsaure nimnit, wahrend ziemlich langer Zeit gleiclie Voluniina Kohlensaure und schweflige Saure. Behandelt man Essigsaure mit einern Uebermafs Nordhauser Schwefelsaure, so erhilzen sich die beiden Sauren, indem sie sich mengen und konnen in Beriihrung bleiben, ohne eine sichtbare Veranderung zu erleiden. Erhitzt man sie aber, so entwickelt sich fast ganz reine Kohlcnsaure. *) Auszug dea Verfassers aus den Mim. de 1'Acad. roy. de Brux. T. XVI. de phys. 3 air. T.X p. 371 uiicl Jourii. Mitgetheilt Annal. de chim. fur prakt. Chem. Bd. XXXlI S. 71.
📜 SIMILAR VOLUMES
Prof. L i e b e n und R o s s i haben gelegentlicli ihrer Untersuchungrn iiber nortirate Alkohole bedeutende Mengen yon Gahrnngsbutters~ure , die theils aus Fabriken bezogen , theils im Laboratoriurn selbst bereitet worden war, verarbeitet und sich dabei uberzeugt, dafs selbst die sogenannte reine B