Ungewöhnlich starke s2-s2-Wechselwirkungen
✍ Scribed by Ralf Wesendrup; Peter Schwerdtfeger
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 2000
- Tongue
- English
- Weight
- 116 KB
- Volume
- 112
- Category
- Article
- ISSN
- 0044-8249
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✦ Synopsis
Wechselwirkungen zwischen Teilchen mit geschlossenschaliger Elektronenkonfiguation (closed shell interactions, CSI) variieren von extrem schwachen van-der-Waals Kräften, wie im dimeren Helium (Dissoziationsenergie E d 9.06 Â 10 À2 kJ mol À1 ), [1, bis zu den aurophilen Wechselwirkungen. Diese liegen mit Bindungsenergien bis zu 30 kJ mol À1 bereits in der Gröûenordnung kovalenter Bindungen [3] und werden in einem aktuellen Übersichtsartikel von Pyykkö zusammengefasst. [4] Die MO-Theorie erklärt, warum die Wechselwirkungen zweier geschlossenschaliger Fragmente vergleichsweise zweifach desoxygenierten 2,5-Dihydrofurane 12 a ± c überführt. Die Hydrolyse des Acetonids mit verdünnter Trifluoressigsäure verlief ohne Spaltung der Carbamatgruppe und führte zu den jeweiligen Diolen 13 a ± c. Diese ergaben nach oxidativer Spaltung mit Natriumperiodat die entsprechenden N-Boc-Aminoaldehyde, die durch Umsetzung mit Natriumchlorit in gepufferter Lösung direkt und in ausgezeichneter Ausbeute in die optisch reinen, N-geschützten Aminosäuren 14 a ± c überführt wurden. [12] Die Freisetzung der a-Aminosäuren 1 ± 3 aus 14 a ± c wurde durch Versetzen mit 6 n Salzsäure, anschlieûende Ionenaustausch-Chromatographie und weitere Reinigung durch Kristallisation aus Wasser/Aceton erreicht. Die analytischen und spektroskopischen Daten des so erhaltenen l-()-Furanomycins 1 sowie des bekannten 5-Epimers 2 stimmten mit den in der Literatur angegebenen Werten überein. [22] Mit den hier gezeigten Ergebnissen ist ein neuer, praktischer und stereoselektiver Zugang zu l-()-Furanomycin 1 gegeben, bei einer Gesamtausbeute von 6.3 % über 14 Stufen. Bemerkenswert ist zum einen die
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