## Abstract Hexa‐O‐acetyl‐scillaren A (II) wurde mit KMnO~4~ in Aceton zu einem ungesättigten Ätiänsäurederivat (V) abgebaut, das sich in 3β‐Hydroxy‐5α‐ätiansäuremethylester (X) bzw. 5α‐Ätiänsaure‐methylester (XII) überführen liess. Die für __Scilla__‐Glykoside charakteristische C‐4‐Doppelbindung w
Umsetzungsprodukte von Scillaren A (8. Mitteilung über Herzglucoside)
✍ Scribed by A. Stoll; A. Hofmann
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1935
- Tongue
- German
- Weight
- 903 KB
- Volume
- 18
- Category
- Article
- ISSN
- 0018-019X
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✦ Synopsis
In der Arbeit iiber ,,Die Natur der Sauerstoffatonie ini Scillaridin A''2) haben wir gezeigt, dsss zwischen dem Scilla-aglucon und den Agluconen der Digitalis-und Strophanthusreihe im Verhalten der sauerstoffhaltigen Gruppen neben ahnlichen Merkmalen auch wesentliche Unterschiede bestehen. Bei der Einvirkung von Alkali gehen Strophanthidin und die analog gebauten Aglucone und Glucoside unter Aufhebung einer Doppelbindung und Bildung eines chnrskteristischen Oxydrings in isomere Verbindungen iiber. Es ist bei dieser Gruppe naturlicher Herzgifte bisher nicht moglich gewesen, den Lactonring zu offnen, ohne dass der ubergang in die Isoreihe stattfinde t .
Beim Scillaridin A hingegen spaltet alkoholisches Alkali den Lactonring auf und es erfolgt gleichzeitig Veresterung der freiwerdenden Carboxylgruppe. Erst sekundar, beim Ansauern, erfolgt unter Wasseraustritt ohne Aufhebung einer Doppelbindung die Bildung eines Oxydringes, welcher demjenigen der Isoverbindungen von Digitalis-und Strophanthus-Agluconen zu entsprechen scheint. such nach Verseifung der Estergruppe kann sich der Lactonring bei der Isoscillaridinsaure nicht mehr zuruckbilden.
Soweit AngtLben 3, uber den Zusammenheng von physiologisrher Wirksamkeit und chemischer Konstitution bei den Herzglucosiden in der Literatur vorliegen, wird angenommen, dass fiir das Zustandekommen einer starken Wirkung auf das Herz clas Torhendensein der charakteristischen, ungesattigten Lactongruppierung notwendig ist. Zur Priifung dieser Annahme wurden jedoch Derivate von Digitalis-und Strophanthus-Gliicosicieii verwendet, bei denen nehm (jffnung des Lactonringx gleichzeitig die Isomerisierung stattgefunclm hatte, weil, wie erwiihnt, die beiden Resktionen hei tlieser Gruppe von Stoffen nicht zu trennen sind.
Die Trennung yon Aufspaltung tlcs Lactonringes und Rildung des Oxydringes ist nach nnserer 6. Mitteilunp4) beini Scillaridin A
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