Base entsprechen. Das chlorwasserstoffsaure Salz gieh mit Platinchlorid ein schiines Doppelsalz , welches sich in Wasser sehr leicht lost. Gewohnlich schliigt es sich beim Verrnischen oder Abdampfen hochst concenlrirter Lijsungen beider Sake in Gestalt von Lief orangegelben Oeltropfen nieder, welche
Ueber Uroxansäure und die chemische Constitution der Harnsäure
✍ Scribed by Strecker, Adolph
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1870
- Weight
- 343 KB
- Volume
- 155
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
No coin nor oath required. For personal study only.
✦ Synopsis
Die von mir entwickelte *) Constitutionsformel der Harnsaure lafst sich mit allen bekannten Verwandlungen dieser Saure leicht in Einklang bringen, ausgcnommen mit der von S t ii d e 1 e r **) gegebenen Formel €5H10N1C16. Eben so wenig konnte W. G i b b s ***) seine Constitutionsformel der Harnsaure mit der S t a d e 1 e r'schen Formel der Uroxansaure in Uebereinstiminung bringen, und er zog deshalb von obiger Formel 2 Mol. Wasser (die e r als Krystallwasser annahm) ab. Ich wurde dadurch zu einer genaueren Untersuchung der Uroxansaure narnentlich zum Zweck der Feststellung ihrer Formel veranlafst. S t a d e 1 e r erhielt die Uroxansaure, indetn er Harnsaure in uberschussiger ziemlich concentrirter Kalilauge gelost einige T a p hindurch nahe zum Sieden erhitzte und dann die Losung lingere Zeit in offenen Gefassen stehen liefs. Nach Verlauf eines halben Jahres waren die angewendeten 8 bis 10 Grm. Harnsaure verschwunden und es h a k n sich Xrys t a b yon uroxansaureni Kali gebildet. Bei Wiederholung dieses Versuchs ging ich von der Ansicht aus, dafs das Kochen der Harnsaure mit Kalilauge, weil dadurch keine Zersetzung derselben herboigefiihrt wird, unterlassen werden konne, und lids daher eine Losung von reiner Harnsiure in einem mit Papier nur lose bedeckteni Gefafs stehen. Auch hierbei schied sich allinalig, indem die *) Diese Annalen CXLVI, 144. **) Daselbst LXXX, 120. ***) Sill. Am. Jonm. [Z] SLVI, 259. Annnl. d. Chemir 11. Pharm. CLV. Bd. 2. 13eft. ") Diese Aniialen CXXS, 158. XYXVI, 319 mitgetheilt. **) Aus d. Archives des sciences physiques et naturelles, nouv. pdr.,
📜 SIMILAR VOLUMES
Untersuchungen aus dem academischen Laborat\*orium in Marburg. ## I. Ueber die chemische Constitution der Milchsaure ; von H. Kolbe. Nachdem I'e r ki n und D u p p a durch ihrc unlangst veriiffentliclite Arbeit ") iiher die Einwirkung von Aminoniak auf Bromessigsanre die von vielen Cheinikern [an
Constitution der Mellithsiiure , des Paramids , der Paramidsiiure und Euchronsaure ; von Herninnn Iiolbe. Die Mellithsiiure wird allgemein als zweibasische Siiure : 2HO.C&O, und das Paramid als das h i d dicser S h e : (cu04)' ' !N angesehen. W elche die niiheren Bestandtheile der Euchronsaure und d