Ueber Hydroxyvaleriansäuren und Angelicasäuren
✍ Scribed by von Miller, Wilhelm
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1880
- Weight
- 906 KB
- Volume
- 200
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Vor Ilngerer Zeit hat N e u ba u e r **) Valeriansaure aus Glhrungsamylalkohol mi: ubermangansautem Kali oxydirt und dabei eine krystallisirte Saure erbalten, die or fiir die Buchn e r 'scbe **Q) Angelicaslure hielt , obwohl die Zahlen des Silbersalzes schlecht auf eine derartige Zusammensetzung stimmten.
Eine fliichtige Wiederholung seines Versuche zeigte mir, dafs die Siiure bei 69,50 schmofz, sick also mehr der Methylcrotonsaure (Schmelzpunkt 62,5@), ats der B u c h n e r 'schen Angelicasaure (Schmelzpunkt 450) niherte. Die Entstehung der erstoren konnte man sich auch leicht denken. Die Valeriansiiure aus Gshrungsamylalkohol enthalt aufser Isobutylameisensaura auclr Aethylmelhylessigsaure, von welch letzterer die um 2 11 arrnere 1Methylcrotonsiiure sich leicht ableiten lafst :
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Air schii tz nacli seiner Mittheiliing das Studiuni d r r Aepfelsiiure aus inactiver Weinsiiure in Angrif genommen hat, mijchte icli mir rorbehalten, nach L o y d l ' s Verfahren Aepfelsiiure aus Malpi'nsiiure darzustelleii und dieselbe iii den Kreis meiner Entersuchungeii aufzuiiehmeri. R o t t e r
und das bei 222O schmelzende Chloriir der p-hzobenzoldisulfonsaure \*\*) : S0,H S08H N -N werden von den Sultkydraten der Alkalien und dcs Buryums lebhaft angegriffen und liefern Thiosulfonsauren , welche mit den von H e f f t e r \*\*\*) und P a y s a n +) unlersuchkn in ihrern Verhalten grofse Aeh
2; imp r i c h t , Ueber Thiosulfonsuure.lz und Sulfimduren. 239 KtluAicher Formaldehyd (3.5-bis 40 procentig) wird mit etwas mehr als einem Molekiil rauchender Salzslure versetzt und ein Moldktil Cgankalium in concentrirter, wiissrigcr Losung allmahlicli eingetropft. Die dabei auftretcnde Erwiirmun