𝔖 Bobbio Scriptorium
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Ueber Hydrinden

✍ Scribed by Dünkelsbühler, Julius


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1900
Weight
151 KB
Volume
33
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


{Einwirkung von PBra u. a. w.) nachgewiesen. Die Baryum-und Silber-Salse wurden auch von mir dargestellt. Da es mir aber nicht gelungen war, die Reinheit derselben festzustellen, babe icb die Analysenzahlen nicht publicirt.

Znm Schlosse miichte ich hinzufiigen, daae die Hauptschwierigkeit der Untersuchnng in der Darstellung der verschiedenen Producte in reinem Zustande beatand; ich babe keinl Resultate publicirt, ohne mich zuerst iiberzeugt zu haben, dass ich ganz reine Substanzea in Handen hatte.

L o n d o n , 9. October 1900.

  1. Julius Dunke l a buhler: Ueber Hydrinden.

[ V o r l tiu f i go M i t t h e i 1 ung.] (Eingegangen am 9. October.) Seit einiger Zeit bin ich mit einer Bearbeitung des Hydrindens beschiiftigt.

Eine Veroffentlicbung der bisher gewonnenen Resultate war bisher nicht benbsichtigt, doch sehe ich mich durch eine kiirzlich erschienene Publication von J. M o s c h n e r ' ) veranlasst, wenigstena ganz kurz den Weg zu skizziren, welchen ich beschritten habe und weiter zu verfolgcn gedenke.

Ich bin bei meiner Untereuchnng einerseits von hydrinden. sulfosaurem Natrinm, andererseits von reinem Hydrinden ausgegangen.

Beide Priiparate wurden von der A c t i e n g e s e l l s c h a f t fiir T h e e r -u n d E r d B 1 -I n d u s t r i e i n B e r l i n bezogen.

Die

Alkaliscbmelze des hydrindensulfosauren Natriums e g a b mir das inzwischen von M o s c h n e r (1. c.) beschriebene O x y h y d r i n d e n . Ich mochte den Angaben M o s c h n e r ' s nur binzufiigen, dam ich die beste Ausbeute erhielt, wenn ich die Sclimelze 3/4 Stunden lang auf 290-300° hielt. Das Oxyhydrinden habe ich, noch bevor die citirte Abhandlung erschien, der N i t r i r u n g unterworfen, nnd zwar habe ich die Methode angewendet, welche gewabnliches Phenol in ein Gemenge von o-und p-Nitrophenol verwandelt. Je 2 g fein gepulvertes Oxyhydrinden wurden in ein mit Waaser gekiihltes Gemisch von 3.6 g Salpetersaure vom spec. Gewicht 1.38 und 8 g Wasser langsam unter Schiitteln eiogetragen. Das dabei erhalteue dunkle Oel wurde von der Sliure abgetrennt, mit Wasser I) Diese Berichte 33, 737.


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Die Saure krystallisiert in langen Prismen und verhalt sich sehr charakteristisch beim Erhitzen: Bei 2180 sintert sie unter Gas-und Wasserbildung zusammen, schmilzt aber vollstiindig erst bei 2370. Laat man die Schmelze abkuhlen und erhitzt wieder, so liegt der Schmelzpunkt scharf bei 2370 und es tr