Ueber einige Derivate des secundären Octylalkohols
✍ Scribed by Jahn, Hans
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1875
- Weight
- 130 KB
- Volume
- 8
- Category
- Article
- ISSN
- 0365-9631
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✦ Synopsis
der Sauerstoff des Bodens den Schwefelwasserstoff ziemlich rasch zerstijrt.
Versuche, welchc ini &em. Laboratorium der K. K. Hochschule fiir Bodencultur in Wien von uns unternommen wurden, bestatigen das von Diimas ausgegrbene Verhalten des Kaliumsulfocarbonats , allein sie fiihren auch zur Kenritniss einer andererr Verbindung, welche im Boden gleichfalls den phylloxeratiidtenden Schwefelkohlenstoff ohne den fiir die PAanze giftigen Schwefelwasserstoff entwickelt. Wahrend ausserdenl das Kaliumsulfocarbonat schwierig darstellbar ist und in Folge dessen sein Preis sicli sehr hoch stellt, ist die von uns in Anwendung gebrachte Verbindung rnit Leichtigkeit vollkommen rein und sehr billig zu erhalten. Die fragliche Verbindung ist das x a n t h o g e a s a u r e H a l i u m . Kommt dieses Salz in wassriger Lijsung mit dem Boden in Beriihrung , so tritt nach einiger Zeit reiner Scwefelkohlenstoff auf. Rascher und intensiver gtschieht dies, wenn das Salz, rnit Boden gemischt und dann Superphosphat zugefiigt wird. Die nach der Befeuchtung beginnende Schwefelkohlenstoffentwickelung dauert je nach der Menge des Salzes tagelang. Am zweckmassigstens ist es daher, das Salz in Verbindung mit Snperphosphat anzuwenden, und zwar kann die Misclrung von xanthogensaurem Kalium, Erde und Superphosphat itn trocknen Zustande ausgestreut oder vie1 besser untergebracht werden. Die atmospharischen Niederschlgge bewirken sodann die Umsetzung, wobei gleichzeitig die Weinstiicke zu ihrer Kriiftigung eine Kali-und Pliosphors%urequelle im Roden finden.
W i e n , den 24. Mai 1874.
238. Hans Jahn
: Ueber einige Derivate des secundaren Octylalkohols. (Ans dem Berl. Univ.-Laborat. CCXLVIII.) Der Alkohol, welcher der Ausgangspunkt fiir nachstehende kleine Untersuchung war, wurde nach der Vorschrift von hl o s c h n i n ') durch Verseifen von Riciiiusijl mit Alkali dargestellt. Er siedete constant bei 176O. Das aus diesem Alkohol durch Einwirkung von J o d nnd Pbosphor erhaltene Jodid wurde zunachst durch Digeriren rnit einem grossen Ueberschuss von alkoholischem Ammoniak in das Amin iibergefiihrt. Es bleibt dabei immer eine in Wasser unliisliche Schicht zuriick, welche 1) L i e b i g ' s Annalen LXXXVI, 11. Berichte d. D. Chrm. Gesellschnft. Jahrg. VIII.
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Stickstoff 27.45 27.55. Aus dem Malonamid erhalt man durch Kochen mit vielem Wasser , welches durch fortwahrenden Zusatz von Ammoniak alkalisch gehalten wird, das Ammoniumsalz der Malonaminsaure, mit deren Untersuchung ich gegenwartig noch beschaftigt bin.
Man verwendet zu diesem Zwecke am Besten das gut krystallisirende salzsaure Amidophenylpiperidin , indem man zu einer Losung desselben in Alkohol concentrirte Schwefelsaure und darauf Aethylnitrit hinzufugt. Sodann erhitzt man im Wasserbade bis zum Aufhilren der Stickstoffentwicklung , destillirt Al