𝔖 Bobbio Scriptorium
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Ueber ein neues Isomere des grünen Magnus'schen Salzes

✍ Scribed by Cossa, Alfonso


Publisher
Wiley (John Wiley & Sons)
Year
1890
Weight
369 KB
Volume
23
Category
Article
ISSN
0365-9631

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✦ Synopsis


Ueber ein neues Isomere des griinen M a g nus'schen Salzes. [A u s 2 u g. 11 (Eingegangen an1 29. Jiili.) 1. Bisher kannte man rier Platinan~inoniam~erbindungen, welche siimmtlich nach der Formel z usam rnengesetet sin d.

Bei der Untersuchung eines der KGrprr, welche durch Einwirkung einer starken Ammoniumuitratliisung auf das grune M a g n us'sche Salz entstehen, habe ich grfundeu, dass ausser den genannten vier Isomeren noch ein fiinftes existirt. Letzteres zeigt ein durchaus arideres cheniisches Verhalten als die anderen vier. und kann aufgefasst werden als eine Verbindung von 1 Molekiil Platoeodiaminchlorid mit 2 Molekiile des Chlorids einer neuen Platinbase :

Pt, (N Hj)?, Cl*>,

Ich schlage fur das Chlorid der neuen Base den Namen P l a t o s os e m i a n i i n c h l o r i d vor, weil in ihr nur halb soviel Ammoniak als in den Platosaminsalzen enthalten ist.

  1. Gegen Ende 1844 zeigte R e i s e t '), dass das grune M a g n u ssche Salz sich in einer concentrirten Liisnng von Ammoniumchlorid, -nitrat, und -sulfat durch ltingeres Kochen lijst ond in eine Substanz iibergeht, welche in gelben RlBttern krystallisirt und dieselbe Zusammensetzung wie das griine Salz, aus dem sie entstanden ist, zeigt. R e i s e t gab irrthiimlich an, dass diese Substanz stets dieselbe ware, gleichgiltig, welches Ammoniumsalz man benutzt hatte, und dass sie auf Grund ihres Verhaltens identisch ware mit dem Platosaminchlorid.

J i i r g e n s e n 2, bemerkt in dem Handbuch der anorganischen Chemie von G m e l i n -K r a u t bei der Erwlhnung der Reiset'schen Angabe, dass es noch nicht festgestellt iut, ob R e i s e t ' s Isomeres das Chlorid des Platosaminv oder des Platososemidiamins ist. Meine Untersuchungen, welcbe zur Aufklarung der Sachlage onternommen worden sind, fiihrten mich zur Entdeckung einer neuen Substanz, in welcher die Verbindung einer neuen Platinbase enthalten ist.

3 Aus meinen Beobachtungen ergiebt sich, dass durch Einwirknng einer siedenden Amnioniurnnitratl6sung auf das grune M a g u u ssche Salz ein Gemisch verschiedener KBrper entsteht, in welchem vor- herrschen: ein neues Isomeres des griinen Magnus'6chen Salzes, das l) MQmoire stir les combinaisons de cleux nouvelles bases alcalines contea) Handbuch der anorganischen Chemie; Heidelberg 1575, 111, 1114. _____ nant du platioe. Ann. Chim. Phys. [3] 11, 417.


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