Ueber Dimethyläthylessigsäure
✍ Scribed by Wischnegradsky, A.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1874
- Weight
- 226 KB
- Volume
- 174
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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✦ Synopsis
Diese neue der Capronsaure isomere Saure erhielt ich auf dem nhlichen Weg, den B u t l e r o w bei der Synthese seiner Trimethylessigsgure einschlug. Dimethyliithylcarbinol, aus synthetisch gewonnener Propionsaure bereitet , wurde in Jodiir uberyefuhrt, das JodDr in Nitril und dieses endlich durch SalzsCiure zersetzt. Zur Darstellung des Nitrils wendet rnan zweckmiifsig das Quecksilber-Kaliumcyanur, HgCy,(CyK)*, an ; das Jodur wird in cinem Kolben mit seinem gleichen Gcwicht sehr fein gepulvertem und gutgetrocknetein Cyandoppelsalz vermischt ; den Bolben stellt man in eine grobo lenge Wasser von gewbhnlicher Temperatur. Anfanglich bemerkt man keine Einwirkung; nach Verlauf yon etwa zwei Stunden fangt die Mischung an gelb zu werden und einen durchdringenden, eigenthurnlichen, etwas an bittere Mandeln erinnernden Geruch
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Dnrch partielle Vergarnng mit Befe hat bereits F e l i x E h r l i c h l) die 1-a-Aminomethylathylessigsaure aus der Racemverbindung dargestellt. Um auch die d-Verbindung zu erhalten, haben wir .die chemische Methode, Uberfiihrung in die Formylverbindung, Zerlegung derselben mit Brucin und schliefll