Ueber die Einwirkung des Ozons auf organische Verbindungen
β Scribed by v. Gorup-Besanez, E.
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1859
- Weight
- 980 KB
- Volume
- 110
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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β¦ Synopsis
Ueber die Einwirkung des Ozons anf organische Verbindungcn ;
von E. 9. Gorup-Besanez *).
Wclche Ansicht man auch irnnier ubcr die eigcntliche Natur des Ozons liaben mag, so ist doch diirch die uirifasseriden und niit seltener Beharrlichkeit durchgefuh~teri Unlersuchungen seines Entdcclrers S c h o n b e i n init aller Bestinirnlheit nachgewiesen, dafs seine Wirkungen die eines energischen Oxydationsmittels sind , welches , hicrin unalinlich viclen anderen, dieselben schon ohne alle Anwendung von Warrne entfaltet. Durch Ozon werden eine Mcnge uriorganischer Substanzen schon bei gewbhnliclier Teinperatur oxydirt, und gewblinlich auf die hiichste Oxydatiorisstufe gebracht, die sie iiberhaupt bilden kiinnen, wie diefs S c h i i nb e i n auf das Schlagendste dargethan hat. Auch auf oryanische Substanzen aursert das Ozon , wie S ch 6 n b e i n gefunden hat, sehr bernerkbare Einwirlrung ; obgleich er aber eine betrtichtliche Anzahl organischer Verbindungen in ihrem Verhalten zu Ozon prhfte, so geschah diefs doch weniger mit Rucksiclit auf die durch das Ozon erzeugten Producte, und es durfte in dieser Beziehung nur die Uinwandlung des Iialiumeisencyanurs in Cyanid, und die Oxydation des Alkohols zu Essigsaure anzufuhrcn sein. Wenn man sich erinnert , welclie wichtige Bereicherung die Chemie aus dem Studium der durch Superoxytle und andere oxydirende Agentien bewirkten Oxydationen orga-*) Aus den wissenschaftl. Mittheil. d. phys.-med. SOC. zu Erlangen, I, vom Vcrf. niitgetbeili, niif orgnnische Verbindunyea. *) Compt. rend. XLIII, 548 und diese Annaleii C, 247. **) Journ. fur pract. Chcmic LXXII, 251,
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