aus meiner Formel erkliirt. Skatol ist aber nur aus 13enzoylepinephrin, n i c k dagegen aus Adrenalin erhalten worden; man darf es deswegen vorlaufig, d. h. solange wir noch nichts iiber die Beziehangen zwischen Epinephrin und Adrenalin wissen, nur mit der griissten Vorsicht fiir die Constitutionsfr
Ueber die Constitution des o-Tolidins
β Scribed by Schultz, G. ;Rohde, G. ;Vicari, F.
- Book ID
- 102896461
- Publisher
- Wiley (John Wiley & Sons)
- Year
- 1907
- Weight
- 792 KB
- Volume
- 352
- Category
- Article
- ISSN
- 0074-4617
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β¦ Synopsis
Wie wir vor einiger Zeit in den Berichten der dentschen chemischen Gesellschaft knrz mitgetheilt haben'), ist es uns gelungen, die noch nicht geniigend vollstLndig 2, bewiesene 3,3'-Stellnng der beiden Methyle des o-Tolidins dadnrch exact festzustellen, dass wir einerseits ans o-Tolidin, andererseits an8 mJodtoluo1 das nlmliche Ditolyl darstellen konnten. Das mit Ausnahme einiger Analysen bis jetzt noch nicht veriiffentlichte experimentelle Material dieser Untersnchung findet sich nachstehend znsammengestellt. W i r waren nun in der Folge bestrebt, anch die 4,4-8telh u g der Amidogruppen des o-Tolidins noch bestimmter zu beweisen, als dies bisher geschehen ist3), und suchten dies dal) Ber. d. deutach. chem. Ges. 3Z, 1401 (1904). 2, Vergl. hienu G. S c h u l t z , Ber. d. deutach. chem. Qes. l?, 468 u. ff. (1884); E. S t o l l c , Ber. d.. deutsch. chem. Qes. 81, . 1098 (1888); M. G. P e r r i e r , Bull. SOC. chim. [3] ? , 180 (1892).
3, Q. Schultz, Ber.d.deutsch. chem. Ges. I?, 469; E. S t o l l c , Ber. d. deutsch. hem. Ges. %l, 1098. Schultz, R o h d e und Vicieari? Ueber die dnrch zu erreichen, dass wir die BenzidindicarbonsSlnre von Griess') , welche wegen ihrer Zuriickfuhrbarkeit auf Benzidin 5, die Amidoqruppen sicher in 4,4'-Stellnng hat,, mittelst der S a n d m eyer'schen Reaction in die entsprechende Dichlordiphenyldicarbonsanre iiberfiihrten und diese auf ihre Identitat mit derjenigen Dichlordiphenyldicai.bons%ure priiften, die sich nach S tolle") dnrch Oxydation des Dichlorditolyls aus o-Tolidin erhalten ltisst. I n der That gelang es nns nach Ueberwindnng verschiedener Schwierigkeiten sicher zn stellen, dass beide SSlnren identiscli sind. Es ist also nuiimehr liickenlos nachgewiesen, dass o-Tolidin 1,4'-Diamido-3,3'-dimethyldiphenyl ist. Xachweis der 3,3'-Stellung der Methyle des o-Tolidins. I. Darstellung von m-Ditolyl aua m-Jodtoluol. Nachdem wir vergeblich versncht hatten, m-Ditolyl mittelst Natrium und m-Bromtoluol, bezw. nacli dem von U11m a n n ' ) fiir die Darstellung yon Biphenylderivaten angegebenen Verfahren durch Einwirkung von Kupferpulver auf m-Jodtoluol zu erhalten "), gelangten wir schliesslich zum Ziele, als wir mJodtoluo1 und Natrium in Reaction brachten. Da heim Verarbeiten grooserer Hengen von m-Jodtoluol in einer Portion die Reaction sehr stiirmisch wird und nur h s s e r s t kleine Mengen von m-Ditolyl erhalten werden , verfahren wir splter in folgender Weise: Zehn kleine Erlenmeyer-Kolbclien wurden in einem
I) P. Griess, Ber. d. deutsch. cheiii. Ges. ?, 1611 (1874). ") P. Gricss, loc. cit.; C. Biilow und U. v. Reden, Ber. d. O) E. Stolle, Ber. d. deutsch. chem. Ges. l?, 1098 (1884). 7, U l l m a n n , Ber. d. deutsch. chem. Ges.. 34, '2175 (1901). y, VergI. hierzu F. Vicari; Ueber die (!onstitution deso-Tolidins. Von der kilnigl. techn. Hochschule zu Mlilnchen genehmigte Dissertation. Miinchen 1905. deutsch. chem. Oes. 31, 2674 und 25W2 (1898). 'I) Q. Schultz, Ber. d. deutsch. chem. Ges. l?, 468 (18%). lo) E. S t o l l e , Ber. d. deutsch. chem. Ges. $1, 1096 (1888). Annalen der Chemie 352. Bd. 11) E. S t o l l e , loc. cit. 12) P. F r i e d l a n d e r , Ber. d. deutsch. chem. Qes. 88, 687 (1889).
' 0 ) Hat man schon feste Substanz, so konnen beide Kohlenwasserstoffe schon durch Impfen einer nur durch Eis gekiihlten Probe zum Erstarren gebracht werden. 17) Vergl. in dieser Beziehung F. Vicari, 1naug.-Dissert. Seite 23.
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CHa.QCH3, erhalt man, wenn man eine methylalkoholische Losuog dee oben beschriebenen Methoxyniethylsali~ylsauremethylestere unter Riihlung mit Ammoniak sattigt, d a m einige Stunden verstopft stehen laset und schliesslich eindunstet. Der Riickstand wird 2-3 Ma1 aus Renzol umkrystallisitt. (Jllnzend