Ueber die Bestimmung der Coëfficienten der Wärmeleitung der Metalle
✍ Scribed by Hr. E. Péclet
- Publisher
- John Wiley and Sons
- Year
- 1842
- Tongue
- English
- Weight
- 363 KB
- Volume
- 131
- Category
- Article
- ISSN
- 0003-3804
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✦ Synopsis
I67
XXI. Ueber die Bestimmung der Co.@cienten Jer Warmdeitung der Metalle; uon Hm. E. P t c l e t .
(Ann. de rhirn. r t de p h y ~. Ser. 1II T. l I p. 107.)
. W e n , eine Platte eines homogenen Kbrpers von zwei parallelen ebenen Fliichen begranzt ist , iind jede derselben in einer constanten Temperatur erhalten wird, go ist, nach allgemeiner Annahme, die Warmemenge, welche durch die Platte geht, proportional direct dem Temperaturunterschiede ihrer Flachen und ulugekehrt ihrer Dicke. 1)iese beiden Gesetze sind aber nicht direct verificirt, und man kennt fur keinen Kbrper die Werthe der CoCfficienten des Leitungsvermilgens. Diese Liicke auszufullen ist der Zweck der von mir unternommenen Arbeit.
In den Lehrbtichern der Physik giebt man ein, wenigstens scheinbar , sehr einfaches Mittel zur Bestimmung der Zahl von Warme-Einheiten, die durch eine MetaUplatte gehen, deren beide Flachen in constahten Temperatureu erhalten werden. Diefs Mittel besteht darin, dafs man cin Metallgefafs von gleiclimafssiger Dicke nimmt, in dasselbe Wasserdampf leitet und lufserlich dasselbe mit Eis umgiebt. Aus der Menge des geschinolzenen Eises ergiebt sich dann die Wlrmemenge, welche das Metal1 wiihrend der Dauer des Versuchs bei einem Temperatur-Untcrschied von 100" C. durchdrungen hat; und aus der bekannten Flachengrilfse und Dicke des Metalls leitet man d a m die Warmemenge her, welche in der Einheit der Zeit eine Platte von der Griil'se gleich der Flacheneinhcit und von der Dicke gleich der Langeneinheit bei einein Temperatur-Unterschiede gleich 1" durchdringen wiirde.,
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Die im Folgenden mitgetheilten Versuche sind durch die Discussioii veranlasst, welche zwischen Hrn. L. G r s e t z l ) und mir2) vor Kurzem stattgefunden hat. G r a e t z glaubte in der Berechnung der voti mir uhgeleiteten Werthe fur die absolute Grosse der Warmeleitung eincn E'ehler entdeckt zu hab
mung der constanten Coefficienten, wiederholt unter Annahme der genauen Werthe fur die Wellenliingen, welcho , a n g s t r o m nnd Hr. C o r n n im Text ihrer Arhciten iiber dus Sonnenspectrnm geben und nicht mehr die direct von der Abbildnng mit geringerer Approximation abgenommenen Werthe. Veranla